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Mietpreise gefährden den Zusammenhalt

Kommentar zur Preisexplosion am Wohnungsmarkt

Von Ines Mallek-Klein
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© freier Fotograf

Dass bezahlbarer Wohnraum knapp ist, ist keine wirklich neue Nachricht. Dass sich aber bei Neuvermietungen die Quadratmeterpreise in einigen Regionen verdoppelt haben, ist eine Entwicklung, die nicht nur die Mieter beunruhigen sollte. Denn es sind vor allem die jungen Familien, die in den Städten eine Bleibe suchen. Die Eltern, noch am Beginn ihrer beruflichen Karriere und damit oftmals auch auf den unteren Sprossen der Gehaltsleiter, haben heute in Städten wie Radebeul kaum eine Chance, bezahlbaren Wohnraum in einer angemessenen Größe zu finden. Dabei wäre es so wichtig, gerade sie in die Stadtgemeinschaft zu integrieren, sind sie doch die Gestalter der nächsten Jahrzehnte. Doch die Preisexplosion auf dem Immobilienmarkt selektiert die Bewohner in einzelnen Stadtquartieren stärker denn je. Das tut keiner Gesellschaft auf Dauer gut und sollte sowohl die Entscheider in den Kommunal- als auch Landesparlamenten aufhorchen lassen.

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