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Meißen.Lokal

Nach der Pandemie zurück ins alte Leben?

Eine Umfrage ergab, dass die Menschen nach der Pandemie kaum Verhaltensänderungen erwarten würden. So wurde abgestimmt.

Entspanntes Schlendern auf der Burgstraße in Meißen vor der Pandemie.
Entspanntes Schlendern auf der Burgstraße in Meißen vor der Pandemie. © Foto: Claudia Hübschmann

Es ist die Frage, die sich viele Menschen stellen: Gibt es nach der Überwindung der Pandemie eine Rückkehr zum gewohnten Leben? Werden Viele nach dem Ende der Einschränkungen freiwillig auf größere Ansammlungen verzichten oder stürzt man sich erst recht bei Konzerten, in Bars, Discos, Restaurants und bei Freizeiteinrichtungen ins große Vergnügen?

Eine aktuelle repräsentative Kantar-Umfrage unter jungen Bundesbürgern zwischen 14 und 20 Jahren erbrachte einen ersten Trend. Knapp die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Menschen Parks, Museen, Kinos und Restaurants nach der Pandemie häufiger besuchen werden als zuvor, 39 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Besuchsfrequenz aus. Nur 14 Prozent meinen hingegen, dass öffentliche Plätze seltener aufgesucht werden als davor.

Die Menschen haben Sehnsucht nach ihrem alten Leben: 46 Prozent würden nach der Corona-Pandemie häufiger zu Veranstaltungen gehen und öffentliche Plätze besuchen.
Die Menschen haben Sehnsucht nach ihrem alten Leben: 46 Prozent würden nach der Corona-Pandemie häufiger zu Veranstaltungen gehen und öffentliche Plätze besuchen. © djd/BVR

Das will die Jugend für die Stadt

Die Umfrage ist vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) anlässlich des 51. Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ zum Thema „Bau dir deine Welt!“ in Auftrag gegeben worden. Dabei ging es auch um die Frage, was den jungen Leuten bei der Umgestaltung einer Stadt am wichtigsten wäre.

96 Prozent würden mehr Grün in die Stadt bringen. 89 Prozent möchten die Stadt fahrradfreundlicher machen, 86 Prozent würden kulturelle Einrichtungen wie Museen, Theater und Kinos fördern und 85 Prozent für flexible Gemeinschaftsräume zum Wohnen, Lernen und Arbeiten sorgen.

Demnach zeigt die Studie, dass urbane Grünflächen eine hohe Wertschätzung genießen. Sie dienen als Erholungsraum, schaffen Ruhezonen und bieten ein Stück Natur mitten in der Stadt. Wo die jungen Menschen in naher Zukunft leben möchten? Rund ein Drittel bevorzugt eine ländliche Umgebung, 22 Prozent zieht es in eine Kleinstadt. Für etwa ein Viertel ist das Leben in einer kleineren Großstadt mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern erstrebenswert, und für eine Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern würde sich jeder Fünfte entscheiden.

Mehr Grünflächen und eine höhere Fahrradfreundlichkeit - das wünschen sich junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren im Durchschnitt für ihre Stadt.
Mehr Grünflächen und eine höhere Fahrradfreundlichkeit - das wünschen sich junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren im Durchschnitt für ihre Stadt. © djd/BVR

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