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Neue Lampen für den Klimaschutz

Die LED-Leuchten verbrauchen weniger Strom und verringern dadurch den Energiebedarf Meißens – ein Ziel des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts.

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Die Leuchten auf der Elbtalbrücke werden energieeffizient umgerüstet. Eine ähnliche Aktion gab es schon mal im Januar.
Die Leuchten auf der Elbtalbrücke werden energieeffizient umgerüstet. Eine ähnliche Aktion gab es schon mal im Januar. © Claudia Hübschmann

Meißen. Manch einem ist es vielleicht Anfang der Woche aufgefallen: Die Meißner Firma Uni Elektro Meißen werkelte an den Lampen der Elbtalbrücke herum. Insgesamt wurden 60 Lampen mit LED-Technik ausgerüstet, teilt die Sprecherin der Meißner Stadtwerke, Christiane Süßmilch, mit. Das städtische Unternehmen gab den Auftrag. Die Umrüstung ist eine direkte Handlungsanweisung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Insek), das die Stadt Meißen regelmäßig fortschreibt.

Seit 2017 nimmt die Stadt am Projekt Energieeffizienz-Netzwerk der sächsischen Kommunen teil. In diesem Rahmen soll unter anderem Energie eingespart werden. Dafür wurden ein Energiemanager und ein Energietechniker eingestellt. Die Stadt Meißen hat jedoch kein eigenes Energiekonzept. Dafür werden im Insek regelmäßig seit 2014 sogenannte Handlungsempfehlungen formuliert. Die öffentliche Straßenbeleuchtung verbraucht jährlich um die 1.500 Megawattstunden.

Die Meißner Stadtwerke modernisieren deshalb im Auftrag der Stadt die Straßenbeleuchtung, wenn die Mittel dafür bereitgestellt werden. Der Auftrag dieser Woche stammt aus dem August und umfasst mehr als 25.000 Euro, so die Stadtsprecherin Katharina Reso. Die jetzt höheren Kosten werden in nur wenigen Jahren gedeckt: durch die Energieeinsparung der energieeffizienten LED-Leuchten. Laut Insek vom Januar 2020 beträgt der Anteil dieser an der Straßenbeleuchtung 13,9 Prozent der insgesamt 3.735 Leuchten. (SZ/ms)

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