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Nicht nur zum Abhängen

Für fast eine halbe Million Euro ist das Außengelände an der Triebischtal-Oberschule neu gestaltet worden. Seine Einweihung wurde jetzt nachgeholt.

Möglichkeiten zum Bewegen und Ausruhen bietet das neu gestaltete Außengelände an der Triebischtal-Oberschule, das jetzt offiziell eingeweiht wurde.
Möglichkeiten zum Bewegen und Ausruhen bietet das neu gestaltete Außengelände an der Triebischtal-Oberschule, das jetzt offiziell eingeweiht wurde. © Claudia Hübschmann

Meißen. Das neue Pflaster fällt sofort in Auge – vor allem wegen seines Kontrasts zu dem ebenfalls neu verlegten Altpflaster vor dem Eingang. Sitzgelegenheiten im Schatten von Bäumen, eine Maltafel sowie eine Tischtennisplatte und eine Slackline gehören zur Ausstattung eines neu angelegten Schulhofes vor der Triebischtal-Oberschule. Auch ein überdachter Fahrradständer ist hier neu entstanden. An den althergebrachten Schulhof und die Turnhalle schließt sich ein Beachvolleyballfeld an, das auch zum Korbball-Spielen genutzt werden kann.

Oberbürgermeister Olaf Raschke (r.) schaute den Schülern bei den Wettkämpfen im Volleyball zu.
Oberbürgermeister Olaf Raschke (r.) schaute den Schülern bei den Wettkämpfen im Volleyball zu. © Claudia Hübschmann

Fast 500.000 Euro hat die Stadt ausgegeben, um das Außengelände für die Schüler der Triebischtalschule neu zu ordnen. Diese Summe nannte Oberbürgermeister Olaf Raschke, ehe er am Donnerstag gemeinsam mit der Schülerin Larissa Stasik ein Band durchschnitt und damit die neuen Plätze freigab. Er dankte dem Freistaat Sachsen, der das Projekt mit 350.000 förderte, und dem Planungsbüro des Meißner Architekten Jürgen Voigt.

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Mit den neuen Außenanlagen wurden Plätze an der Schule geschaffen, die „nicht nur zum Abhängen“ genutzt werden können, sagte Olaf Raschke. Die Bläserklassen der Schule, welche die feierliche Eröffnung musikalisch umrahmten, unterlegten die Zeremonie des Banddurchschneidens mit einem kräftigen Trommelwirbel.

Ein überdachter Fahrradständer wurde neben der Schule errichtet.
Ein überdachter Fahrradständer wurde neben der Schule errichtet. © Claudia Hübschmann

Jetzt ist es fünf Jahre her, dass die ersten Ideen zur Neugestaltung der Außenanlagen für Triebischtal-Oberschule entwickelt wurden. Daran erinnerte Schulleiterin Steffi Wenzel vor den versammelten Schülern, Lehrern und Elternvertretern. Die feierliche Eröffnung hätte eigentlich schon im vorigen Oktober stattfinden sollen – aber unter Pandemiebedingungen war das nicht möglich. Umso mehr freue sie sich, dass das nun kurz vor dem Ende dieses Schuljahres nachgeholt werden kann. Und: Die Schule hofft, dass die notwendigen Arbeiten am Dach und der Fassade nicht mehr lange auf sich warten lassen. Im städtischen Bauamt werde bereits an den Planungen dafür gearbeitet, entgegnete der Oberbürgermeister, der gemeinsam mit Baudezernent Albrecht Herrmann und Familienamtsleiterin Katrin Nestler erschienen war.

Die Bläserklassen der Schule sorgten für Musik und Trommelwirbel.
Die Bläserklassen der Schule sorgten für Musik und Trommelwirbel. © Claudia Hübschmann

Mit Beginn des neuen Schuljahres soll noch ein Gelände neben Schule und Turnhalle weiter gestaltet werden. Hier entsteht ein Grünes Klassenzimmer, sodass der Unterricht in mehreren Fächern im Freien möglich ist, wie Schulleiterin Steffi Wenzel erläutert. Eine Begrenzungsmauer soll für Graffiti-Projekte hergerichtet werden. Schließlich können hier auch noch mehrere Beete für einen Schulgarten angelegt werden.

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Am vorletzten Schultag herrschte auf diesem Areal bereits reges Treiben. Eine Hüpfburg und eine überdimensionale Dartscheibe wurden von den Schülern gut genutzt. Denn die offizielle Eröffnung der neuen Außenanlagen war zugleich der Start für einen Sport- und Spieltag, bei dem die Schüler ihre Besten bei verschiedenen Wettbewerben sowie im Volleyball ermittelten. Für die Sieger standen Gummibären-Pokale bereit, deren Namen sich aus der Füllung ableiten lässt. Sie sollen an der Schule verbleiben – und im nächsten Schuljahr beim Sporttag erneut für die Besten aufgefüllt werden.

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