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Ohne Maske und ohne Urteil

Der Freitaler AfD-Stadtrat Thomas Prinz soll beim Meißner Amtsgericht ein unrichtiges Gesundheitszeugnis vorgelegt haben. Die Strafe will er nicht zahlen.

Von Jürgen Müller
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Der Freitaler AfD-Stadtrat Thomas Prinz mit seiner Verteidigerin im Juli 2019 am Amtsgericht Meißen.
Der Freitaler AfD-Stadtrat Thomas Prinz mit seiner Verteidigerin im Juli 2019 am Amtsgericht Meißen. © Thomas Türpe

Meißen. Das Meißner Amtsgericht kennt der Freitaler AfD-Stadtrat Thomas Prinz schon. Im Juli 2019 wurde er hier wegen Amtsanmaßung und Nötigung zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Er soll auf der Autobahn 13 nahe Radeburg einen anderen Autofahrer genötigt haben, indem er mit seinem Mercedes auf der linken Spur fuhr, obwohl der rechte Streifen frei war. Als der Fahrer des Audi schließlich rechts überholt, soll er ihn mit einer roten Polizeikelle zum Anhalten auf dem Standstreifen gezwungen haben. Dort soll er eine Polizeimarke vorgezeigt, sich als Autobahnpolizist bezeichnet und ihm den Vorwurf des falschen Überholens gemacht haben.

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