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Keine Reaktion auf Klimawandel-Leugner

Der Kreis sollte sich mit einem Generalplan gegen die Erderwärmung wappnen. Mit diesem Vorstoß scheitern SPD und Grüne im Kreistag.

Vor allem in den Wäldern im Landkreis ist der Klimawandel in der Region in jüngster Zeit stark spürbar geworden. Stürme und Trockenheit bereiten große Probleme.
Vor allem in den Wäldern im Landkreis ist der Klimawandel in der Region in jüngster Zeit stark spürbar geworden. Stürme und Trockenheit bereiten große Probleme. © dpa

Meißen. In der Sitzung des Kreistags des Landkreises Meißen hat die Fraktion aus Grünen und SPD einen Vorstoß für mehr Klimaschutz gewagt: Die Umsetzung der Stufe 1 eines integrierten Klimaschutzkonzeptes, wie es viele Landkreise in den letzten zehn Jahren erstellt und umgesetzt haben (Volltext Antrag), sollte auf den Weg gebracht werden. Ziel dieses Planes ist, die selbstbestimmte Gestaltung von Wirtschaft, Wohnen und vielem mehr in einer sich durch den Klimawandel verändernden Welt.

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Im Nachgang der Kreistagssitzung kritisiert der Fraktionssprecher für Klima- und Umweltschutz den Umgang mit dem Antrag. "Nur die AfD Fraktion hatte etwas zum Antrag zu sagen und konnte ohne Wiederworte den Klimawandel leugnen", so Martin Wengenmayr. Außer den Linken konnte sich keine andere Fraktion zu einem ersten, kleinen Schritt für systematischen Klimaschutz im Landkreis bekennen. So wurde der Antrag mit 26 Ja-Stimmen, 34 Nein-Stimmen und vielen Enthaltungen insbesondere der CDU-Kreisräte abgelehnt.

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Wengenmayr dazu: "Wir sind maßlos enttäuscht, dass im Kreistag die Stimmen von Klimawandelleugnern kommentarlos mit der Ablehnung eines Klimaschutzkonzeptes unterstützt werden, statt endlich unseren Beitrag gegen die Erwärmung unseres Planeten zu leisten." Die wertvolle Zeit, die für die Bewältigung anstehender Transformationsprozesse nötig ist, werde ungenutzt gelassen, obwohl die Folgen des Klimawandels schon deutlich spürbar sind. "Das ist absolut verantwortungslos gegenüber den kommenden Generationen", so der Grünenpolitiker. Fraktion und Partei würden sich jetzt umso mehr, in den Einzelprojekten des Landkreises, für Klimaschutz und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen des Klimawandels einsetzen. (SZ/pa)

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