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Meißen

Kreis Meißen: Freie Wähler sehen sich bestätigt

Die Kleinstpartei möchte ihr Ergebnis zu Bundestagswahl künftig weiter ausbauen.

Der Meißner Direktkandidat der Freien Wähler freut sich über sein überdurchschnittliches Abschneiden bei der Bundestagswahl.
Der Meißner Direktkandidat der Freien Wähler freut sich über sein überdurchschnittliches Abschneiden bei der Bundestagswahl. © dpa-Zentralbild

Meißen. Nach der Wahl ist vor der Wahl – bei der vorangegangenen Bundestagswahl hat es für die Freien Wähler nicht für einen Einzug in den Bundestag gereicht. Lag man bei der Bundestagswahl 2017 noch bei einem Prozent, so gelang es bei der diesjährigen Wahl, bei 2,4 Prozent zu landen. Auch sachsenweit lässt sich eine ähnliche Bilanz verzeichnen. Das Wahlergebnis von 1,1 Prozent aus dem Jahr 2017 konnte auf 2,3 Prozent angehoben werden.

Der Meißner Direktkandidat André Langerfeld fasst das sachsen- und bundesweite Ergebnis wie folgt zusammen: "Politik ist ein Marathon und kein Sprint". Für die Etablierung der Freien Wähler in der parlamentarischen Parteienlandschaft brauche es Kontinuität und Zeit. Eine gesunde Bürgerpolitik sei für die Freien Wähler elementar, sodass der Fokus auf nachhaltigem Wachstum und Wählergenerierung liegt.

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Im Landkreis Meißen konnte die Kreisvereinigung Freie Wähler Meißen mit 4,9 Prozent der Erststimmen und 2,9 Prozent der Zweitstimmen nach eigener Einschätzung ein "zufriedenstellendes Ergebnis" erringen. Das Zweitstimmenergebnis befindet sich über dem sachsen- und bundesweiten Durchschnitt.

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"Die Bundestagswahl zeigt, dass die Freien Wähler im Landkreis gut vertreten sind und eine solide Basis für kommende Wahlen aufbauen konnten", heißt es in einer Mitteilung der Kreisvereinigung. Das sei auch etlichen Freie-Wähler-Vereinen und Bürgerinitiativen sowie mehreren parteilosen Bürgermeistern zu verdanken. Der Direktkandidat André Langerfeld zeigt sich ebenfalls mit dem Ergebnis zufrieden und bedankt sich für die knapp 7.300 Erststimmen. Dank der gewonnenen Erkenntnisse könne man mit Zuversicht und Selbstvertrauen die kommenden Wahlen angehen. (SZ)

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