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MDR berichtet über Meißner Ärztin

Zur Bekämpfung der Pandemie wird medizinisches Personal aus dem Ruhestand geholt. Beispiele dafür finden sich auch in der Porzellanstadt.

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Die Personalnot in Gesundheitsämtern und Impfzentren hat wie bei der Elbeflut 2002 dazu geführt, dass medizinisches Personal aus dem Ruhestand zurückgeholt wird.
Die Personalnot in Gesundheitsämtern und Impfzentren hat wie bei der Elbeflut 2002 dazu geführt, dass medizinisches Personal aus dem Ruhestand zurückgeholt wird. © ZB

Meißen/Dresden. Auf der Seite MDR.de findet sich seit Dienstag ein Interview mit der früheren Meißner Hausärztin Dr. Angelika Hauswald. Geführt hat es die Meißner Journalistin Kathrin König. Die 67-Jährige berichtet über ihre Motive und Gedanken bei der befristeten Rückkehr in den aktiven Dienst aus dem Ruhestand.

Per Mail sei sie vom Gesundheitsamt um den Einsatz gebeten worden. Ihr Helfersyndrom habe den Ausschlag gegeben. Bedingung war allerdings, dass es keinen direkten Kontakt mit Patienten gibt. Zweimal vier Stunden pro Woche helfe sie jetzt bei der Kontaktnachverfolgung in Infektionsfällen, so die Ärztin in dem MDR-Interview. Oft gehe es auch länger.

Nach anfänglichen Organisationsschwierigkeiten ist es nach Angaben von Angelika Hauswald mittlerweile gelungen, Rückstände aufzuarbeiten. Die Abläufe wurden verändert. Kritisiert werden von der Medizinerin die bundesweit unterschiedlichen Auflagen. Sie würde sich auch für Europa einheitliche Regeln im Umgang mit der Pandemie wünschen. (SZ/pa)

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