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Achter Bewerber ist eine Frau

Eine gebürtige Nossenerin, die jetzt in Berlin lebt, tritt zur Bundestagswahl am 26. September für die Grünen im Kreis an.

Die ehemalige Nossenerin Karin Beese wird für Bündnis 90/Grüne in das Rennen um das Bundestagsdirektmandat 2021 im Wahlkreis Meißen gehen.
Die ehemalige Nossenerin Karin Beese wird für Bündnis 90/Grüne in das Rennen um das Bundestagsdirektmandat 2021 im Wahlkreis Meißen gehen. © Bündnisgrüne Landkreis Meißen

Meißen. Die ehemalige Nossenerin Karin Beese wird für Bündnis 90/Die Grünen in das Rennen um das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Meißen gehen. In der Aufstellungsversammlung konnte sich die 39-Jährige, die derzeit mit ihrer fünfköpfigen Familie in Berlin lebt, gegen den Radebeuler Stadt- und Kreisrat Tobias Plessing durchsetzen, der auf der Landesliste der Partei kandidieren wird. Das ist einer Mitteilung des Meißner Regionalbüros zu entnehmen.

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"Mit Karin Beese haben wir eine Kandidatin, die sich seit Jahren in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Vielfalt sowohl beruflich als auch privat engagiert und die diese Themen auch offensiv in den Wahlkampf einbringen wird", so Kreisverbandssprecher Volker Herold. Sie habe die Wahlversammlung nicht nur mit ihrer fachlichen Expertise sondern auch als Person überzeugt.

Mit internationaler Erfahrung Brücken bauen

"Dies ist eine wichtige Zeit. Wir können nicht länger warten und müssen uns jetzt gemeinsam und mit all unseren Kräften dafür einsetzen, unsere Welt als Lebensgrundlage für unsere Kinder zu erhalten." Mit diesen Worten begründet Beese ihre Kandidatur. Dabei stehe sie, genau wie Bündnis 90/Die Grünen, für eine sozial gerechte und nachhaltige Politik, welche vereinen möchte, statt zu spalten. Mit der tiefen Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt Nossen und dem Landkreis Meißen sowie mit ihrer internationalen beruflichen Erfahrung wolle sie Brücken bauen zwischen Stadt und Land, Sachsen und anderen Regionen in Deutschland, Europa und der Welt.

Karin Beese ist aufgewachsen in Nossen. Sie hat Kommunikationswissenschaft und Mathematik an der Technischen Universität Dresden studiert. Danach war sie beruflich für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, das Ecologic Institut und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unter anderem in Zentral- und Westafrika tätig. Nebenberuflich ist sie Autorin und Verlegerin von Kinderbüchern, welche die Vielfalt in Deutschland abbilden.

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Im anstehenden Wettbewerb um das Meißner Direktmandat für einen Sitz im Bundestag stehen bereits sieben Konkurrenten für Karin Beese fest. Mit den Themen Kinderarmut, Demokratie und Sozialstaat will Susann Rüthrich (43) für die SPD ein Mandat erringen. Die CDU hat sich für den früheren Landtagsabgeordneten Sebastian Fischer (39) entschieden. Für die AfD tritt die Bibliothekarin Barbara Lenk (38) an, für die FDP der Immobilienmakler Johannes Schmidt-Ramos (30) und der Leipziger Markus Pohle (29) für die Linkspartei. Bei den Freien Wählern hat sich der Meißner Erzieher Andre Langerfeld (49) durchgesetzt. Für die Ökologisch Demokratische Partei bewirbt sich der Meißner Museologe Steffen Förster. (SZ)

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