Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ + Meißen
Merken

Das Porzellanglockenspiel an der Meißner Frauenkirche wird ausgebaut

Das weltweit erste Glockenspiel aus Meissener Porzellan ist in die Jahre gekommen – und das ist zu hören. Wie sich die Misstöne beseitigen lassen.

Von Harald Daßler
 4 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Seit 1929 erklingt das Porzellanglockenspiel aus dem Turm der Meißner Frauenkirche.
Seit 1929 erklingt das Porzellanglockenspiel aus dem Turm der Meißner Frauenkirche. © Claudia Hübschmann

Meißen. Auf den Glockenklang aus dem Turm der Frauenkirche werden die Meißner verzichten müssen: Am 9. Juli soll das weltweit erste Glockenspiel aus Porzellan ausgebaut werden. Eine technische Überholung ist dringend notwendig, erklärt Ullrich Knüpfer. Nach 20-jährigem Dauerbetrieb seit der letzten Überholung 2004 ist die Mechanik, über welche die Klöppel die Glocken anschlagen und zum Klingen bringen, verschmutzt und zum Teil verschlissen. Die Folgen sind nicht zu überhören: Weil elektromagnetisch gesteuerte Klöppel nicht mehr wie vorgesehen an die Glocken schlagen, entstehen Misstöne. Die bewirken Disharmonien – und stören das Klangerlebnis.

Ihre Angebote werden geladen...