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Rechner für bedürftige Schüler

Schwierigkeiten bei der Lieferung von Notebooks haben den Prozess in Meißen verlangsamt. Doch es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Bis Ende Januar soll in Meißen jeder Schüler, der nicht selbst an einem Rechner arbeiten kann, über ein mobiles Endgerät verfügen können.
Bis Ende Januar soll in Meißen jeder Schüler, der nicht selbst an einem Rechner arbeiten kann, über ein mobiles Endgerät verfügen können. © dpa-tmn

Meißen. Die Stadt Meißen hat Ende vergangenen Jahres Notebooks für die Grundschulen, Oberschulen und das Gymnasium in ihrer Trägerschaft erhalten. Darüber informierte jetzt auf Anfrage der Meißner SZ-Redaktion die Pressestelle. Aktuell werden sie vorinstalliert und für die Weitergabe an bedürftige Schüler vorbereitet.

Die Auslieferung an die Schulen findet in diesen Wochen statt. Wichtig sei es gewesen, zuerst die technischen Voraussetzungen für die Verwaltung der Notebooks zu schaffen. So können nun Wartung und Aktualisierung der Geräte automatisiert durchgeführt werden, auch wenn sich diese nicht in der Schule befinden.

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Herausfordernd war es dem Rathaus zufolge, die unangekündigten Fördermittel fristgerecht umzusetzen. Aufgrund des erhöhten Bedarfs und der durch die aktuelle Lage gestörten Lieferketten, hatte sich der Markt für Mobilgeräte sehr verkleinert. Der durch die Schulen angemeldete Bedarf an Notebooks könne jedoch gedeckt werden. Zusätzlich entstehende Nachfragen nach mobilen Endgeräten werden über den "Digitalpakt Schulen" abgedeckt.

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Zur Beurteilung einer Bedürftigkeit gibt es nach Angaben der Behörde keine grundsätzlichen Richtlinien. Jede Schule entscheidet anhand ihres Konzeptes und anstehender Aufgaben sowie der Nachfrage über die Ausleihe der Geräte. Mitentscheidend ist die familiäre Situation. Es wird mit Augenmaß und anhand von Erfahrungen der Schulleitung und Lehrerschaft über die Ausleihe entschieden.

Im Rahmen der Ausleihe müssen die Sorgeberechtigten einen verpflichtenden Leihvertrag unterzeichnen. (SZ)

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