Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ + Meißen
Merken

Rechte Strukturen im Kreis Meißen: AfD, Heimat und Freie Sachsen dominieren

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht 2023 zeigt einen alarmierenden Anstieg: Rechtsextremistische Straftaten im Landkreis Meißen haben sich seit 2021 verdoppelt.

Von Martin Skurt
 5 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Während die Freien Sachsen verstärkt im Landkreis mobilisieren, bleibt die Zentrale von Die Heimat in Riesa eine rechtsextreme Konstante. Auch die AfD konnte bei den letzten Wahlen viele Stimmen auf sich vereinen.
Während die Freien Sachsen verstärkt im Landkreis mobilisieren, bleibt die Zentrale von Die Heimat in Riesa eine rechtsextreme Konstante. Auch die AfD konnte bei den letzten Wahlen viele Stimmen auf sich vereinen. © Hübschmann/Schultz/Schäfer/SZ-Montage

Landkreis. Ende Mai stellten der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) und Dirk-Martin Christian, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen, den Verfassungsschutzbericht 2023 vor. Er zeigt einen Anstieg rechtsextremistischer Straftaten im Freistaat. Doch wie sieht es im Landkreis Meißen aus? Sächsische.de hat die wichtigsten Erkenntnisse zusammengestellt.

Der Verfassungsschutzbericht gibt keine spezifischen Zahlen für Extremisten im Landkreis Meißen. Laut einer Antwort des Verfassungsschutzes auf eine AfD-Anfrage im Landtag leben etwa 200 der 2.500 Reichsbürger und Selbstverwalter in Sachsen im Landkreis. Außerdem gibt es dort etwa 150 bis 200 Rechtsextremisten, während Linksextremisten, Anarchisten und extremistische Ausländergruppen nur einstellige Zahlen ausmachen. Im Kreis leben etwa 20 bis 30 der 450 Islamisten in Sachsen.

Ihre Angebote werden geladen...