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Rekordwerte aus Garsebach

Im Landkreis gibt es acht nebenamtliche Stationen des Deutschen Wetterdienstes. Eine betreut das Ehepaar Achilles seit 17 Jahren. Nach diesem Winter ist Schluss.

Von Beate Erler
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Karin und Uwe Achilles betreuen die Wettermessstation in Garsebach - aber nur noch bis Ende April.
Karin und Uwe Achilles betreuen die Wettermessstation in Garsebach - aber nur noch bis Ende April. © Claudia Hübschmann

Klipphausen. Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle haben sie schon fotografiert und einmal hat Garsebach sogar den Rekord gehalten. In dem kleinen Ortsteil der Gemeinde Klipphausen haben sie minus 26 Grad Celsius gemessen. „Das war sachsenweit die niedrigste Temperatur“, sagt Uwe Achilles. So einen kalten Winter gab es lange nicht mehr. Karin und Uwe Achilles schätzen, dass es 2013 gewesen sein muss. Ganz genau wissen sie das nicht mehr. Schließlich sind sie schon seit 2005 Wetterbeobachter für den Deutschen Wetterdienst (DWD). Doch Ende April geht ihre letzte Messsaison zu Ende. Die beiden verlassen ihr großes Grundstück in Garsebach und ziehen nach Diera-Zehren direkt neben die Gaststätte Karpfenschänke.

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