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PLUS Meißen

Schnelles Internet für über 6.000 Haushalte

Die Telekom bereitet den Anschluss an das Glasfasernetz auf beiden Seiten der Elbe vor. Dafür braucht sie die Unterstützung der Hauseigentümer.

Die rot eingefärbten Gebiete zeigen die Bereiche, in denen die Telekom im nächsten Jahr Glasfaseranschlüsse für das schnelles Internet anbietet.
Die rot eingefärbten Gebiete zeigen die Bereiche, in denen die Telekom im nächsten Jahr Glasfaseranschlüsse für das schnelles Internet anbietet. © Telekom

Meißen. Schnell ins Internet – das bezieht sich längst nicht mehr darauf, in welcher Zeit eine Verbindung ins Netz hergestellt werden kann. Vielmehr geht es um die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können. Viele Spiele, aber auch das Streamen von Filmen und Musik sind nicht möglich ohne schnelles Internet. Aber auch Unternehmen, Dienstleister und Mediziner setzen auf den Austausch von Informationen und Daten über das schnelle Internet.

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Die höheren Übertragungsraten werden durch Glasfaserkabel ermöglicht, die allerdings in die Erde verlegt und zu den einzelnen Haushaltsanschlüssen geführt werden müssen. In Meißen sollen so im nächsten Jahr 6.100 Haushalte beiderseits der Elbe an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Diese Zahl nannte Kai Gärtner, der für den Landkreis Meißen zuständige Regiomanager der Telekom. Ein Anschluss an das Glasfaser-Netz macht es möglich, im Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit in der Sekunde zu surfen.

Damit die Haushalte das Turbo-Internet auch nutzen können, muss das Glasfaserkabel bis in die einzelnen Gebäude hineingezogen werden, erläuterte der Telekom-Regiomanager am Donnerstag bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Oberbürgermeister Olaf Raschke auf dem Markt. „Dafür brauchen wir die Genehmigung des Eigentümers. Schließlich betreten wir Privatgrund“, so Kai Gärtner. „Den Anstoß können Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen geben, wenn Sie sich bei uns melden“. Anderenfalls werde das Glasfaserkabel am Haus vorbeigeführt.

Wie Kai Gärtner weiter ausführte, könne eine Immobilie später immer noch an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Dann allerdings müssen sich die Eigentümer dann selbst um die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten und deren Genehmigung kümmern und diese auch bezahlen. Wer sich zum gegebenen Zeitpunkt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss hingegen kostenlos von der Telekom.

Im zweiten Halbjahr 2021 werde die Telekom alle Eigentümer, Hausverwalter und Vermieter im Meißner Ausbaugebiet anschreiben und über notwendigen Maßnahmen im Detail informieren, kündigte Kai Gärtner an. Jeder Eigentümer im Ausbaugebiet kann sich für Informationen zur Glasfaser-Anbindung seiner Immobilie hier registrieren.

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„Ich freue mich, dass die Deutsche Telekom AG in unserer Stadt die moderne Breitband-Infrastruktur weiter ausbauen will“, sagte Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke. „Schnelles Internet gehört zum heutigen Leben dazu – privat und geschäftlich. Glasfaser ist ein digitaler Standortvorteil für eine Stadt wie Meißen. Gerade in der Gegenwart, in der auch Homeoffice und Telearbeit an Bedeutung gewinnen, bietet schnelles Internet nicht nur den Grundstein für Firmenansiedlungen, sondern auch die Chance zur Verlagerung von Wohnsitzen jenseits der Ballungszentren“, so der Oberbürgermeister weiter. (SZ/da)

Projektleiter Eric Fritsch, OB Olaf Raschke, Telekom-Regiomanager Kai Gärtner und Meißens Wirtschaftsförderer Martin Schuster (v.l.n.r.) informierten am Donnerstag auf dem Markt zum Ausbau des Glasfasernetzes in Meißen.
Projektleiter Eric Fritsch, OB Olaf Raschke, Telekom-Regiomanager Kai Gärtner und Meißens Wirtschaftsförderer Martin Schuster (v.l.n.r.) informierten am Donnerstag auf dem Markt zum Ausbau des Glasfasernetzes in Meißen. © Stadt Meißen

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