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Sebastian Fischer als Nummer zwölf auf CDU-Liste

Dieser Platz auf der Landesliste reicht nicht für den Einzug in den Bundestag. Er muss das Direktmandat gewinnen. Eine Frau aus dem Kreis Meißen steht auf Platz 13.

Als Direktkandidat der CDU für den Bundestag gewählt: Der Meißner CDU-Kreisvorsitzende Sebastian Fischer. Er muss das Direktmandat gewinnen, über die Liste seiner Partei kommt er nicht in den Bundestag.
Als Direktkandidat der CDU für den Bundestag gewählt: Der Meißner CDU-Kreisvorsitzende Sebastian Fischer. Er muss das Direktmandat gewinnen, über die Liste seiner Partei kommt er nicht in den Bundestag. © Kristin Richter

Meißen/Großenhain. Unter den 20 Personen auf der CDU-Landesliste zur Bundestagswahl im September sind zwei Meißner. Der CDU-Kreisvorsitzende Sebastian Fischer steht auf Platz 12, die Radebeulerin Bianca Erdmann-Reusch auf Platz 13. Das beschloss der CDU-Landesvorstand am Montag, heißt es in einer Mitteilung. Erster und damit Spitzenkandidat ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz aus dem Kreisverband Zwickau. Die endgültige Entscheidung über die Liste fällt eine Landesvertreterversammlung am 17. April in Dresden.

Aktuell besteht die sächsische CDU-Fraktion im Bundestag aus zwölf Mitgliedern. Allerdings sind sie alle zwölf direkt gewählte Abgeordnete, über die Liste kam niemand hinzu. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, mit Platz 12 auf der Liste in den Bundestag zu kommen, für Sebastian Fischer sehr gering. Um einen Sitz ins Parlament zu erhalten, müsste Fischer die Wahl als Direktkandidat gewinnen, also alle Mitbewerber der anderen Parteien schlagen. Diese Chance hat er. Im Jahr 2017 gewann Thomas de Maiziére (CDU) das Direktmandat mit rund 34 Prozent.

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Platz 13 auf der CDU-Liste ist Bianca Erdmann-Reusch aus Radebeul. Sie genießt im Meißner Kreisverband hohen Respekt, auch als Landesmitgliederbeauftragte. Ihre Chancen sind allerdings noch etwas geringer als die von Fischer. Nach aktuellen Prognosen sieht es aber so aus, als ob die CDU, um viele ihrer Direktmandate - so in Bautzen oder Nordsachsen, aber auch in Meißen und Mittelsachsen - bangen muss.

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