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Meißnerin holt Bronze bei der Chrono-DM

Vier Skaterinnen aus der Domstadt gingen bei dem außergewöhnlichen Wettkampf ins Rennen. Mathilde Günther krönt den Auftritt mit Edelmetall.

Mathilde Günther gewann bei der Chrono-DM der Speedskater Bronze für den Speedskateclub Meißen.
Mathilde Günther gewann bei der Chrono-DM der Speedskater Bronze für den Speedskateclub Meißen. © Foto: privat

Meißen. Mit 12 Jahren gehörte Mathilde Günther zu den "Küken" unter den Teilnehmern der Chrono-DM der Speedskater. Aus Sicht des Speedskateclubs Meißen war sie die erfolgreichste Starterin aus der Domstadt. Denn bei den außergewöhnlichen Titelkämpfen belegte sie über 800 Meter den dritten Platz und gewann damit die einzige Medaille für die Meißner in Groß-Gerau.

Vereinschefin Nadja Schuster spricht von einer "einzigartigen Meisterschaft". Während normalerweise große Starterfelder auf die Bahn gehen, fanden die Wettbewerbe in diesem Jahr als Einzelzeitfahren statt. "Chrono" stand dabei für die Zeitmessung und den Wettstreit in Einzelläufen ausschließlich gegen die Uhr, was eher dem Eisschnelllauf und nicht dem Inline-Speedskating-Sport in dieser Form entspricht.

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Die Trainingseinschränkungen seit März und die Sommerferien hatten zur Folge, dass lediglich vier Sportlerinnen des SSC Meißen für die Meisterschaft meldeten. Neben Mathilde Günther waren das Victoria Krause (14.), Michelle Grosche (12), Elisabeth Succolowsky (13), die am vergangenen Samstag in der Kadetten-Klasse starteten. Mathilde Günther debütierte als DM-Neuling in der Schüler-A-Klasse.

Die Kadettinnen des SSC hatten mit 31 Sportlerinnen das größte Starterfeld und kämpften erwartungsgemäß nicht um die Medaillenränge, sondern um eine gute Platzierung. Der fehlenden Wettkampf-Routine geschuldet, zeigten die Mädels Nerven und blieben unter ihren eigenen Erwartungen und denen der Trainerinnen Nadja Schuster und Ina Hornemann.

Schon nach dem ersten Wettkampftag lagen die Hoffnungen auf Mathilde Günther, die bereits im Training bewies, dass sie durchaus mit den schnellsten deutschen 12-jährigen Mädels mithalten kann. "Aber auch sie war mächtig vom Lampenfieber geplagt, das sie aber Lauf für Lauf abstreifen konnte", so Nadja Schuster. Über 200 Meter qualifizierte sie sich mit der sechstbesten Zeit für das Halbfinale, wurde am Ende 7.  Im 500-Meter-Vorlauf schrammte Mathilde nur knapp am Finale vorbei. Auf der abschließenden 800-Meter-Distanz klappte es dann aber noch mit Edelmetall. (mit NS)

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