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Stadt flickt an der Hafenstraße

Noch in diesem Jahr sollen die Fußwege wieder verkehrssicher werden.

Die Gehwege an Hafenstraße und Fährgässchen sollen instandgesetzt werden – noch in diesem Jahr.
Die Gehwege an Hafenstraße und Fährgässchen sollen instandgesetzt werden – noch in diesem Jahr. © René Meinig

Meißen. Eine „qualifizierte Instandsetzung“ sollen die Fußwege an Hafenstraße und Fährgässchen noch in diesem Jahr erhalten. Das erklärte der Leiter des städtischen Bauamtes Dirk Herr im Stadtrat. Während der Einwohnerfragestunde hatte Frau Birke nachgefragt, warum im vorigen Sommer angekündigte Baumaßnahmen bislang noch nicht erfolgt sind.

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„Ich kann die Unzufriedenheit sehr gut nachvollziehen“, antwortete der Bauamtsleiter der Bürgerin, die auch darauf hingewiesen hatte, dass sich in dem Bereich zwei Hotels befinden und der schlechte Zustand der Gehwege keinen guten Eindruck auf Gäste der Stadt macht. Wie der Bauamtsleiter ankündigte, soll noch im dritten Quartal dieses Jahres Abhilfe geschaffen werden. Finanziert werden sollen die Ausbesserungsarbeiten aus dem Instandhaltungs-Budget im städtischen Haushalt.

Eigentlich sollten die Fußwege an Hafenstraße, Lindenplatz und Fährgässchen im vorigen Jahr saniert werden. Dafür waren im Meißner Haushalt 123.000 Euro vorgesehen, wobei die Stadt nur 41.000 Euro an Eigenmitteln hätte aufbringen müssen. Zwei Drittel der Summe waren als Fördermittel aus dem Programm zum Stadtumbau für Meißen rechts eingeplant. Allerdings war das Vorhaben mit auf die von den Stadträten im Sommer 2020 beschlossene Streichliste gekommen, um den städtischen Haushalt um insgesamt 850.000 Euro zu entlasten.

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, hatten die Stadträte in der darauffolgenden Sitzung des Bauausschusses beschlossen, die Fußwege an Fährgässchen und Hafenstraße „im Rahmen der Instandsetzungsmöglichkeiten bituminös instand zu setzen“. Dass dies im vorigen Jahr nicht erledigt wurde, erklärte der Bauamtsleiter mit der späten Genehmigung des 2020er Haushaltes, die erst im August erfolgte. Demnach hätte die Oberflächenbehandlung erst im Oktober erfolgen können, was aber bautechnisch wegen des Wetters nicht mehr möglich war. Deshalb konnte im vorigen Jahr lediglich der Verbindungsweg zwischen Hafenstraße und Dammweg neu gepflastert werden. (SZ/da)

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