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PLUS Meißen

Studenten sorgen für Plus im ICM

Das Technologie- und Gründerzentrum blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2020 zurück. Es will sich aber wieder mehr auf seine Tradition besinnen.

Das ICM im Meißner Triebischtal.
Das ICM im Meißner Triebischtal. © Stadt Meißen

Meißen. Bei derzeit 85 Prozent liegt die Vermietungsquote im Technologie- und Gründerzentrum ICM im Triebischtal. Diese Zahl nannte ICM-Geschäftsführer Falk Müller, als er vor den Stadträten den Jahresabschluss des städtischen Unternehmens für 2020 erläuterte. Beim Jahresergebnis konnte er ein Plus von 184.500 Euro verkünden, das vor allem durch die Einmietung der Hochschule Meißen zustande kommt. Die Hochschule der Sächsischen Verwaltung nutzt seit 2019 Räume im ICM für die Ausbildung der Studenten.

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In der Debatte wiesen die Stadträte darauf hin, dass die Vermietung von Räumen im ICM an die Hochschule Meißen bis zum Jahr 2024 reicht und dass die Hochschule nach eigenem Bekunden Kapazitäten schaffen will, um auf dem Campus mehr Studenten aufnehmen zu können. Wie der ICM-Geschäftsführer erläuterte, sei er in Gesprächen mit weiteren Hochschulen wie der TU Freiberg und Existenzgründern, die auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten sind.

Das ICM, das in den Räumen des früheren Wissenschaftlich-Technischen Zentrum (WTZ) der Keramikindustrie entstand, fühle sich dieser Tradition verbunden, erklärte Falk Müller. Er nannte ein Keramik Cluster als Ziel. Darin könnten sich kleine Firmen und Forschungsinstitutionen im ICM ansiedeln.

Mit insgesamt 52 Mietern sind alle zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten im ICM belegt. Die verbleibenden 15 Prozent sind nach Aussage des Geschäftsführers derzeit nicht vermietbar. Sie sollen aber saniert und hergerichtet werden. So wurden bei der Landesdirektion Fördermittel aus dem GRW-Infra-Programm beantragt, um die leerstehende Halle 20 zu sanieren.

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Falk Müller bezeichnete die Situation als stabil. Unter der Corona-Krise habe lediglich die Cafeteria gelitten, weil viele der eingemieteten Unternehmen und Institutionen im Homeoffice tätig waren, sodass hier demzufolge die Kundschaft ausblieb. (SZ/da)

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