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Taubenhaus statt Kleinwagen

Der Bayerische Rundfunk berichtet über ein besonderes Nürnberger Museumsstück aus Meißen.

Zu den Glanzstücken des Taubenmuseums in Nürnberg gehört ein Taubenhaus aus Meissener Porzellan.
Zu den Glanzstücken des Taubenmuseums in Nürnberg gehört ein Taubenhaus aus Meissener Porzellan. © Screenshot Meissen-Katalog

Meißen/Nürnberg. Der Inhaber und Direktor des deutschen Taubenmuseums Karlheinz Sollfrank kann sich auch nach Jahren noch an einem der Lieblingsstücke seines Hauses nicht sattsehen: Wie liebreizend die Tauben auf der Spitze ihres Schlages schnäbeln und unter dem Dach aus den Pforten herauslugen. Fast möchte man erwarten, dass die Porzellantiere sich im nächsten Moment in die Luft schwingen und eine Runde drehen. Von unten beobachten elegant gekleidete Kinder die lebhafte Szene. Einer der Buben steigt auf der Leiter näher heran.

In einem kurzen Sendeschnipsel hat Karlheinz Sollfrank das wertvolle Stück aus Meißen jetzt zusammen mit seinem Museum im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Die ländliche Szene aus Weißem Gold habe ihn die Summe eines Kleinwagens gekostet, so der Franke. Über Jahrzehnte hinweg hat der Senior unzählige Exponate rund um das Thema Tauben und Taubenzucht gesammelt. Nach der Wende eröffnete er ein privates Museum, welches mittlerweile über 100.000 Besucher aus aller Welt besichtigt haben.

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Die Porzellanmanufaktur in Meißen bietet das auf Vorbildern von Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Porzellan-Taubenhaus übrigens weiter für Liebhaber an. In der Exklusiv Kollektion findet es sich in der Sparte Meissener Gärten und Schäferidyllen. Der Preis wird auf Anfrage mitgeteilt.

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