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Tödlicher Unfall am Meißner Bahnhof: Augenzeugen werden von Notfallseelsorgern betreut

Eine Frau ist am Montagabend vom Zug erfasst und schwer verletzt worden. Sie überlebte das Unglück nicht. Für die vielen Augenzeugen gibt es Hilfsangebote.

Von Ines Mallek-Klein
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Am Bahnhof Meißen ist am Montagabend eine  Frau von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.
Am Bahnhof Meißen ist am Montagabend eine Frau von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. ©  Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Die S 1 war um 18.21 Uhr auf den Weg ins Triebischtal, als das Unglück geschah. Eine 62 Jahre alte Frau, die mit Gehhilfen unterwegs war, geriet zwischen den Bahnsteig und das Gleisbett, wurde vom anfahrenden Zug erfasst und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Augenzeugen dieses tragischen Unfalls wurden zahlreiche Pendler und Bahnreisende. Um sie bei der Verarbeitung des Erlebten zu unterstützen, hatte die Polizei gegen 19 Uhr Notfallseelsorger angefordert. Mandy K. vom DRK Kreisverband Dresden-Land war selbst vor Ort. Sie spricht von fünf Ersthelfern und Augenzeugen, die angesprochen worden seien. Mit großer Wahrscheinlichkeit gäbe es aber im Feierabendverkehr noch weit mehr Menschen, die mit den schrecklichen Bildern nach Hause gegangen seien. Deshalb habe man auch über Facebook einen Aufruf gestartet, sich zu melden, beim DRK oder der Diakonie Meißen, die am Montagabend Notfallhelfer zum Unfallort entsandten.

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