merken
PLUS Meißen

Neue Farbe für VGM-Busse?

Gegenwärtig kann das Busunternehmen keine Förderung für neue Fahrzeuge beantragen. Es macht aus der Not eine Tugend.

Zwei überlange gebrauchte Gelenkbusse werden bei der VGM gerade modernisiert und für den Schülerverkehr fit gemacht.
Zwei überlange gebrauchte Gelenkbusse werden bei der VGM gerade modernisiert und für den Schülerverkehr fit gemacht. © Ramona Raden/VGM

Meißen. Auffallen werden die weiß-roten Busse an den Haltestellen der Verkehrsgesellschaft Meißen schon, denn die VGM-Busse sind in der Regel weiß-grün. Hintergrund des ungewohnten Anblicks ist, dass die VGM einen in die Jahre gekommenen MAN-Gelenkbus und den Göppel-Hängerzug ausgesondert hat und durch zwei höherwertige gebrauchte Gelenkbusse von Mercedes Benz ersetzt.

Gegenwärtig kann die VGM keine Förderung von Bussen beantragen und muss die Kosten aus Eigenmitteln finanzieren.

TOP Veranstaltungen
TOP Veranstaltungen
TOP Veranstaltungen

Was ist los in Sachsen und Umland? Wo gibt es was zu erleben? Unsere Top-Veranstaltungen der Woche!

Die Fahrzeuge vom Typ Evobus Citaro O 530 G, Baujahr 2007 werden derzeit noch spezifisch ausgerüstet. Als eines der wichtigsten Bauteile wird der Bordrechner eingebaut. Dieser koordiniert alle Funktionen des rechnergestützten Betriebsleitsystems im Fahrzeug, hält die Verbindung zur Leitstelle und schafft die Grundlage für eine im VVO einheitliche und standardisierte Echtzeitauskunft. Im Internet oder per Mobiltelefon können sich somit die Fahrgäste erkundigen, in wie vielen Minuten der nächste Bus abfährt.

Natürlich werden die Busse auch über Monitorsysteme für die Fahrgastinformation - also Fahrzielanzeige und Haltestellenanzeige - im Innenraum verfügen. Damit beim Busfahrer auch Fahrscheine gekauft werden können, beinhaltet der Bordrechner die Verkaufstechnik und ist mit E-Ticket-Scanner und Barcode-Scanner ausgerüstet.

Wenn alle diese Einbauten durch die Mitarbeiter der VGM-Werkstatt abgeschlossen sind, erfolgt  eine technische Untersuchung. Die gesamten Ausrüstungsmaßnahmen dauern in der Regel rund drei Wochen.

Weiterführende Artikel

Corona-Hotspot in Meißner Bussen?

Corona-Hotspot in Meißner Bussen?

Die Fahrzeuge der VGM sind besonders am Morgen und Nachmittag überfüllt. Das liegt vor allem an den Schülern. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

Damit Coronaviren keine Chance haben

Damit Coronaviren keine Chance haben

Trotz höheren Kostenaufwand lässt die VGM ihre Busse desinfizieren. Wie eine Grundreinigung verläuft, hat die SZ beobachtet.

Diese beiden Gelenkwagen sind 18 Metern lang und damit sechs Meter länger als normale VGM-Überlandbusse. Sie haben 40 Sitz- und 100 Stehplätze sowie zwei Rollstuhlplätze. Rollstuhlfahrer gelangen mittels einer elektrischen Rampe in die Busse. Auf Grund ihrer hohen Platzkapazität werden die Gelenkfahrzeuge im Schülerverkehr und in Spitzenzeiten eingesetzt. (SZ)

Mehr zum Thema Meißen