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Verstöße gegen Auflagen bei Osterspaziergang

Bei einer Querdenker-Veranstaltung in Meißen muss die Polizei eingreifen. Es wurde sechs Anzeigen gefertigt.

Bei einer als Osterspaziergang deklarierten Aktion der "Querdenker 351" musste am Sonntag in Meißen die Polizei eingreifen.
Bei einer als Osterspaziergang deklarierten Aktion der "Querdenker 351" musste am Sonntag in Meißen die Polizei eingreifen. © Symbolbild: Rene Meinig

Meißen. Die Polizeidirektion Dresden führte am Ostersonntag polizeiliche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zum Ostersonntag im Zuständigkeitsbereich der PD Dresden durch.

So wurde gegen 10.45 Uhr bekannt, dass durch „Querdenken 351“ ein Aufruf im Internet für eine Aktion in Meißen platziert wurde. Sie war als Osterspaziergang mit Luftballon angegeben. Gegen 13.40 Uhr sammelten sich sieben Personen am Ort, eine davon gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen.

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Bis etwa 15 Uhr hielten sich die Teilnehmer an die Regeln, trugen Mundschutz und hielten Abstände ein. Danach setzte ein Zulauf von weiteren Personen ein. Nachdem den Ansprachen, auf Einhaltung der Auflagen, vereinzelt nicht mehr nachgekommen wurde, wurden Personalien festgestellt und Anzeigen gefertigt. Die polizeilichen Maßnahmen mussten in einigen Fällen durch unmittelbaren Zwang mittels einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt werden, so die Polizei.

In der Spitze stieg die Teilnehmerzahl bis auf 150 Personen an. Die Versammlungsleiterin beendete die Versammlung gegen 16.10 Uhr. Insgesamt wurden sechs Anzeigen mit Coronabezug gefertigt. (SZ)

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