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Raum für die Meißner Jugend

Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Stadträte mehrerer Fraktionen die Verwaltung in die Pflicht nehmen.

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Als möglicher Jugendklub im Gespräch ist die frühere Gewichtheberhalle im Heiligen Grund. Ob das technisch und finanziell möglich ist, soll nun rasch geklärt werden.
Als möglicher Jugendklub im Gespräch ist die frühere Gewichtheberhalle im Heiligen Grund. Ob das technisch und finanziell möglich ist, soll nun rasch geklärt werden. © Archivfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Die Stadt braucht einen Jugendklub. Und dafür soll die Verwaltung in die Pflicht genommen werden. So sieht es ein gemeinsamer Antrag vor, den die Stadträte der Großen sowie die BI/SPD-Fraktion an diesem Mittwoch zur Beschlussfassung vorlegen. "Wir dürfen die jungen Leute in unserer Stadt und deren Interessen nicht aus den Augen verlieren", erklärt der Chef der CDU/FB/FDP/U.L.M.-Großfraktion Martin Bahrmann, warum die Stadträte die Bemühungen um Räume für die Jugend in der Stadt forcieren.

Der Antrag beider Fraktionen mit insgesamt 18 Stadträten zielt auf einen Auftrag an die Verwaltung: Gemeinsam mit Vertretern der Meißner Jugend und dem Streetworker soll geprüft werden, inwieweit die gesamte bzw. Teile der früheren Gewichtheberhalle als Jugendklub genutzt werden können. Geklärt werden soll auch, in welchem Maße die marode Halle umgebaut werden kann oder ob Teile abgerissen und neu aufgebaut werden müssen.

"Dieser Prüfauftrag soll Klarheit darüber bringen, welche Optionen es für die Gewichtheberhalle gibt und unter welchen Bedingungen die Stadt Meißen diese Halle im Rahmen der Entwicklung des Heiligen Grundes als Sport- und Jugendzentrum weiter entwickeln kann", heißt es in dem Antrag. Zugleich regt er an, über Alternativen nachzudenken, sollte sich herausstellen, dass der Umbau die finanziellen Möglichkeiten der Stadt überfordert. Der Antrag bringt auch die Suche nach geeigneten Mietobjekten ins Gespräch, die im Zuge der Erschließung des neuen Gewerbegebietes an der Fabrikstraße frei werden. Der Antrag setzt dem Rathaus eine Frist von drei Monaten, um verschiedene Varianten der weiteren Nutzung in Form einer Vergleichstabelle einschließlich einer Kostenschätzung vorzulegen.

Die Stadtratssitzung beginnt an diesem Mittwoch um 17 Uhr im Großen Ratssitzungssaal des historischen Rathauses am Markt. Sie wird als Livestream über den Youtube-Kanal der Stadt Meißen übertragen. (SZ/da)