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Vor Gericht in Meißen: Auch zwei Anwälte ändern nichts an den Fakten

Nach sechs Prozesstagen wird ein 57-Jähriger aus Diera-Zehren verurteilt. Trotz umfangreicher Beweisführung erscheint seine Geschichte weiterhin unsinnig.

Von Martin Skurt
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Ein Angeklagter sei betrunken mit dem Auto gefahren, doch er streitet bis zum Urteil ab. Trotz eindeutiger DNA-Analyse plädieren die Verteidiger auf Freispruch.
Ein Angeklagter sei betrunken mit dem Auto gefahren, doch er streitet bis zum Urteil ab. Trotz eindeutiger DNA-Analyse plädieren die Verteidiger auf Freispruch. ©  Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Viel ist von seinem anfänglichen Selbstbewusstsein nicht geblieben. In den ersten beiden Verhandlungstagen konnte er sich nur mit Mühe zurückhalten, das Gericht mit leiser Stimme von seiner Unschuld zu überzeugen (Sächsische.de berichtete). Erst nach den umfangreichen Beweisen gegen ihn, wurde er still, sodass er überhaupt nichts mehr gesagt hat. Während er am Anfang noch als Märtyrer die Strafe annehmen wollte, wirkt er am Ende wie ein geprügelter Hund trotz zwei Anwälten, die bis zum Schluss an seiner Unschuld festhielten.

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