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Meißen

Warnung vor falschen Jugendamtsmitarbeitern in Riesa

Das Kreisjugendamt Meißen hat nach einem merkwürdigen Vorfall Ende Juli Strafanzeige gestellt.

Wenn es plötzlich an der Tür klingelt und ein Behördenmitarbeiter in die Wohnung möchte, sollten die Bürger sich den Ausweis zeigen lassen, rät das Landratsamt Meißen. Es hat einen guten Grund.
Wenn es plötzlich an der Tür klingelt und ein Behördenmitarbeiter in die Wohnung möchte, sollten die Bürger sich den Ausweis zeigen lassen, rät das Landratsamt Meißen. Es hat einen guten Grund. © André Braun

Meißen. Die Arbeit des Kreisjugendamtes Meißen ist unter anderem durch viele persönliche Kontakte und Besuche vor Ort gekennzeichnet. Die Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes beziehungsweise der Spezialdienste vereinbaren dafür in den häufigsten Fällen vor dem Besuch einen Termin.

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In akuten Notfällen oder bei Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung kann einer Mitteilung des Landratsamtes vom Montag zufolge ein unangekündigter Hausbesuch stattfinden. In derartigen Fällen werden die Bürger gebeten, sich den Dienstausweis zeigen zu lassen und nach den Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fragen.

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Ende Juli haben sich in Riesa Unbekannte mutmaßlich als Mitarbeiter des Kreisjugendamtes ausgegeben und so versucht, sich Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen. Da an dieser Stelle der Verdacht der Amtsanmaßung und der Urkundenfälschung besteht, hat das Landratsamt Meißen Strafanzeige gestellt. Die Behörde bittet um besondere Vorsicht.

Bei Unsicherheit oder Zweifeln kann immer das Kreisjugendamt informiert werden; die Hotline: 03521 7253399. (SZ)

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