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Kreis Meißen: Den Bauern geht der Diesel aus

Hohe Kraftstoff- und Düngemittelpreise belasten die Landwirte. Ernteausfälle durch den Ukrainekrieg könnten sie durch einen Verzicht auf Brachflächen ausgleichen.

Von Ines Mallek-Klein
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Bis zu 1.000 Liter Diesel verbraucht ein Mähdrescher bei seinem Feldeinsatz pro Tag.
Bis zu 1.000 Liter Diesel verbraucht ein Mähdrescher bei seinem Feldeinsatz pro Tag. © Claudia Hübschmann

Meißen. Stürmische Zeiten für die Landwirte und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Böen, die in den vergangenen Stunden über die Spargelfelder der Agrar GbR Naundörfel bei Meißen gefegt sind, haben die dunklen Thermofolien von den Dämmen gerissen. In Handarbeit müssen sie nun wieder entwirrt und neu ausgebracht werden. Sie fangen die Sonnenstrahlen ein, um so die Erdhügel zu wärmen, in denen das weiße Stangengemüse wächst. Um den 20. April beginnt in normalen Jahren die Ernte, sagt Rene Heidig. Er ist Gesellschafter des in Diera-Zehren beheimateten Agrarbetriebes.

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