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Jahrhunderte altes Erbe: Das Wasserschloss Oberau blüht langsam auf

Das Wasserschloss Oberau erlebt eine Wiederbelebung. Eine historische Tapete im Blauen Salon verleiht dem Gebäude eine zusätzliche historische Tiefe.

Von Martin Skurt
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Dank vieler Hände des Fördervereins und Spenden vieler Menschen sieht das Wasserschloss so aus wie heute und erstrahlt im neuen Glanz.
Dank vieler Hände des Fördervereins und Spenden vieler Menschen sieht das Wasserschloss so aus wie heute und erstrahlt im neuen Glanz. © Claudia Hübschmann

Niederau. An einem Frühlingstag Anfang Juni glänzt die weiße Fassade des Wasserschlosses Oberau. Umgeben von einem idyllischen Park und einem gefüllten Wassergraben, erhebt sich eines der ältesten Wasserschlösser Sachsens in Niederau. Neben der Ruhe auf dem Dorf gesellt sich immer wieder das Quaken von Fröschen. Ein Ton, der erst seit März wieder zu vernehmen ist: Davor lag der Wassergraben mehr als zwei Jahrzehnte trocken. Es ist jedenfalls ein Ort voller Geschichte und Geschichten, dessen Mauern die Spuren der Jahrhunderte tragen.

Das Schloss gibt es mindestens seit 1274 und diente damals als wehrhafte Wasserburganlage. Im Laufe der Jahre hat es viele Veränderungen erlebt: vom Rittergut der Renaissance bis hin zu Wohnräumen in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute ist es nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch ein Symbol für das Engagement und die Leidenschaft der Menschen, die sich für seinen Erhalt einsetzen.

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