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Meißen

Sitzungsort wegen Corona verlegt

Der Gemeinderat von Diera-Zehren tagt jetzt in Nieschütz. Dort ist mehr Platz, um Abstand zu halten.

Bis zu ihrem Sitzplatz müssen Gemeinderäte und Besucher zur Ratssitzung in Nieschütz einen Mund-Nasen-Schutz tragen, während der Sitzung aber nicht.
Bis zu ihrem Sitzplatz müssen Gemeinderäte und Besucher zur Ratssitzung in Nieschütz einen Mund-Nasen-Schutz tragen, während der Sitzung aber nicht. © Daniel Förster

Diera-Zehren. Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Montag, 6. September, um 18.30 Uhr statt. Allerdings nicht wie angekündigt im Feuerwehrgebäude in Zehren, sondern im Kultur- und Sportzentrum in Nieschütz, Teichstraße 12 a. Der im Amtsblatt der Gemeinde Diera-Zehren genannte Ort der Sitzung hat sich coronabedingt geändert. Dies teilt die Verwaltung mit.

Der Grund: Im Sportzentrum ist bedeutend mehr Platz, um die geforderten Abstände einzuhalten. Gemäß der Sächsischen Corona-Schutzverordnung ist aktuell beim Betreten des Sitzungsraumes bis zum Platz von allen Teilnehmern eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Des Weiteren ist im Beratungsraum ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen zu wahren. Die „Corona-Hygieneregeln“ sind zu beachten. Bei „Corona-Symptomen“ ist die Teilnahme ausgeschlossen. Weil gelüftet werden müsse, sollte auf wärmere Kleidung geachtet werden, heißt es in der Mitteilung.

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Normalerweise hat der Gemeinderat von Diera-Zehren keinen festen Tagungsort. Dieser wechselt regelmäßig zwischen den Ortsteilen und den beiden Elbseiten. Wegen Corona waren aber auch in der jüngeren Vergangenheit mehrere Sitzungen nach Nieschütz verlegt worden.

Das Sportzentrum wurde im Mai 2011 eingeweiht. In dem Haus befanden sich bis zur Wende die Sozialräume, eine Gärtnerei, Wohnheime und auch eine Arztpraxis. Der heutige Tischtennisraum war damals Speiseraum für die Gärtnerlehrlinge. Nach der Insolvenz der Gärtnerei übernahm die Gemeinde das 5,5 Hektar große Grundstück und sanierte das Haus für insgesamt 280000 Euro, knapp die Hälfte davon waren Fördermittel. Das Gebäude nutzt vor allem der Tischtennisverein, aber auch der Gebirgsverein und der Kindergarten.

In der Septembersitzung am Montag geht es im Wesentlichen um Bausachen. (SZ)

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