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Weihnachten rund um den Globus

Ob mit Weihnachtsmann, Father Christmas, Santa Claus, Papai Noel oder Sinterklaas - Weihnachten wird in vielen Ländern gefeiert. Aber wie?

In den meisten Ländern verbringen die Menschen das Fest in Familie.
In den meisten Ländern verbringen die Menschen das Fest in Familie. © pexels.com

Kartoffelsalat und Würstchen, ein geschmückter Weihnachtsbaum und am 24. Dezember bringt der Weihnachtsmann abends mit seinem Rentierschlitten die Geschenke vorbei - so die Tradition hierzulande. Doch wie läuft das Fest in anderen Ländern der Welt ab? Kommt da der Weihnachtsmann noch durch den Schornstein? Oder mit dem Auto? Wir geben einen kleinen Einblick durch die Fenster in anderen Ländern.

Niederlande

Bei unseren Nachbarn heißt der gute, alte Weihnachtsmann "Sinterklaas". Und der kommt auch nicht am 24. Dezember, sondern schon in der Nacht vom 5. zum 6. Dezember. Denn für die Niederländer spielt der Nikolaustag die wichtigere Rolle. Über Sinterklaas wird sich erzählt, dass er eigentlich in Spanien lebt und Mitte November mit einem Schiff im Land eintrifft. Er füllt in der Nacht zum Nikolaustag dann die Schuhe der Kinder mit Geschenken.

Großbritannien

Am "Christmas Eve", unserem Heiligabend, legt Father Christmas viele Geschenke für die Kids unter den Baum. Diese werden aber erst am nächsten Morgen, also dem 25. Dezember, ausgepackt. Zum traditionellen Weihnachtsessen am 25. Dezember wird oftmals ein spezieller Pudding serviert, in dem kleine Glücksbringer für die Kinder versteckt sein können. Der 26. Dezember ist der sogenannte "Boxing Day", bei denen heutzutage Berufsgruppen, wie Postboten, ein kleines Trinkgeld als Dankeschön erhalten.

Italien

Auch in Italien findet die Bescherung erst am 25. Dezember statt. Am 6. Januar geht es dann gleich weiter. Denn die Kinder werden nicht nur vom "Babbo Natale" beschenkt, sondern auch von seiner Frau, der Hexe "La Befana". Die kommt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar durch den Kamin gerutscht und füllt aufgehängte Strümpfe der Kinder mit süßen Gaben. Wer aber böse war, bekommt den Strumpf voller Kohle. Aber auch da ist die Hexe gutmütig und steckt süße Kohle zum Essen hinein.

Frankreich

In Frankreich kommt "Père Noël" in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember durch den Schornstein gekrochen und liefert die Geschenke in die aufgestellten Schuhe ab. Geschlemmt wird traditionell ein Festessen, namens "Reveillon" aus Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner, dazu gezuckerte Maronen.

Russland

In Russland kommt Väterchen Frost am 7. Januar und bringt Geschenke vorbei. Begleitet wird er von seiner Enkelin, Schneemädchen, in einem Pferdeschlitten.

Island

Am Morgen des 24. Dezembers wird traditionell den Verstorbenen gedacht. Ab 18 Uhr beginnt dann das Fest. Dreizehn Tage vor Heiligabend treiben zudem die "Yulemen", dreizehn Trolle, ihr Unwesen.

Polen

In Polen besteht das Essen am Heiligabend traditionell aus zwölf Gerichten, wie es auch die zwölf Apostel gab. Dabei ist das Besondere, dass stets ein Teller mehr hingestellt wird als benötigt, da ja jemand unangekündigt anklopfen könnte. Zu Weihnachten gehören bei den Polen auch die Weihnachtsoblaten. Die werden vor dem Essen geteilt und man wünscht sich "Fröhliche Weihnachten". Unter den Tellern der Kinder versteckt man oftmals ein Geldstück.

Das gesamte Team von Meißen.Lokal wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben. Bleiben Sie gesund.

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