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Meißen

Prinz zur Lippe ist Weinpersönlichkeit 2020

Der Verband deutscher Weinpublizisten "Weinfeder" würdigt damit das 30-jährige Bestehen des Weinguts Schloss Proschwitz.

30 Jahre Weingut Schloss Proschwitz: Das ehrt der Weinfeder e. V. Georg Prinz zur Lippe freut sich und ist stolz auf die Anerkennung seines Weinguts.
30 Jahre Weingut Schloss Proschwitz: Das ehrt der Weinfeder e. V. Georg Prinz zur Lippe freut sich und ist stolz auf die Anerkennung seines Weinguts. © Weingut Schloss Proschwitz

Meißen. Das Weingut Schloss Proschwitz freut sich, teilt Sprecherin Alexandra Prinzessin zur Lippe mit. Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe wurde zur "Weinpersönlichkeit des Jahres 2020" gekürt. Juroren des Verbandes der deutschsprachigen Weinpublizisten "Weinfeder" ehrten den Inhaber des Weingutes Schloss Proschwitz am 30. September im Weingut Joseft Spreitzer im Rheingau.

Der Titel wurde zum sechsten Mal vergeben. Rudolf Knoll, Weinjournalist und "Weinfeder"-Urgestein, lobte in seiner Rede: der Prinz habe "den sächsischen Wein auf unsere geographische Landkarte gebracht". Damit ehre der Verband 30 Jahre nach der Deutschen Einheit Prinz zur Lippes herausragende Leistungen für den Weinbau in Sachsen und Saale-Unstrut sowie seine Verdienste als qualitätsorientierter Winzer, so der Laudator. Bereits 2008 erhielt das Schloss Proschwitz den Förderpreis der Deutschen Weinkritik. Der Verein Weinfeder würdigte damals die Aufbau- und Entwicklungsarbeit des Weingutes.

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Georg Prinz zur Lippe ist stolz auf die diesjährige Auszeichnung: "Vor 30 Jahren bin ich nach Sachsen gekommen, zurückgekehrt zu den Wurzeln meiner Familie, um das ehemalige Familienweingut wiederaufzubauen." Auch wenn es in den vergangenen Jahren nicht immer leicht gewesen sei, der Geschäftsführer des Schlosses habe keine Sekunde bereut. Dafür danke er seinen Mitarbeitern, die mit ihm in drei Jahrzehnten das Weingut aufgebaut haben. "Diese Auszeichnung ist eine wunderbare Anerkennung unserer Arbeit in Weinberg und Keller."

Der Weinfeder e. V. vereinigt deutschsprachige Weinpublizisten, darunter Weinjournalisten, -autoren, -redakteure, -kritiker und -verkoster. Auf Initiative Wolfgang Junglas gründete sich der Verband 2000. Seit 2005 vergibt der Weinfeder e. V. jährlich den "Preis der Deutschen Weinkritik" sowie den "Förderpreis". 

Die Weinpublizisten ehren damit herausragende innovative Leistungen in der Weinwelt, um Qualitätssteigerungen beim Wein zu fördern. Den "Förderpreis" erhalten Persönlichkeiten oder Personengruppen, die sich in besonderem Maße Verdienste um den deutschen Wein erworben haben. (SZ/ms)

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