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Wellenspiel bereitet Wiedereröffnung vor

Sobald es möglich ist, sollen Hallenbad und Außengelände wieder Gäste empfangen.

Badespaß im Freizeitbad Wellenspiel soll ab Mitte dieses Monats wieder möglich sein.
Badespaß im Freizeitbad Wellenspiel soll ab Mitte dieses Monats wieder möglich sein. © Archivfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Am 14. Juni können Hallenbäder in Sachsen wieder öffnen. Die Mitarbeiter des Freizeitbades Wellenspiel bereiten sich konsequent darauf vor, diesen Termin zur Wiedereröffnung in Meißen zu ermöglichen, wie Falk Müller am Mittwochabend im Stadtrat erklärte. Der Geschäftsführer der Städtischen Dienste Meißen GmbH (SDM), die auch das Freizeitbad Wellenspiel betreibt, nannte die Überarbeitung des Hygienekonzepts sowie die Entnahme von Wasserproben zur Laboruntersuchung am Beginn dieser Woche.

Der 14. Juni sei ein Zieldatum für die Wiedereröffnung des Hallenbades und des Außengeländes am Wellenspiel, so Falk Müller. Das sei auch für das städtische Unternehmen wichtig, "denn wir brauchen die Erlöse". In der durch die Pandemie erzwungenen Schließzeit seien alle notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten erledigt worden. Ob mit dem Hallenbad auch die Sauna wiedereröffnet werden kann, könne er jetzt noch nicht sagen. Das hänge von weiteren Verordnungen des Freistaates in den nächsten Tagen ab.

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Vor den Stadträten hatte der SDM-Geschäftsführer den Jahresabschluss des städtischen Unternehmens erläutert. Dank der Novemberhilfe sowie mit einem außerordentlichen Zuschuss aus der Stadtkasse hätten sich die coronabedingten Einnahmeverluste im vorigen Jahr ausgleichen lassen.

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In diesem Jahr allerdings sind Betriebe wie die Städtischen Dienste von weiteren Hilfen des Bundes zur Minderung der Pandemiefolgen ausgenommen, sagte Falk Müller. Damit deutete er auch an, dass die Stadträte am Ende dieses Jahres eventuell über einen weiteren außerordentlichen Zuschuss für das Wellenspiel entscheiden müssen. Er bezifferte die Umsatzverluste für das erste Halbjahr 2021 auf 500.000 Euro. Im Haushalt der Stadt stehen jährlich 1,1 Millionen Euro als Zuschuss für den Betrieb des Freizeitbades zur Verfügung, der in drei Tranchen an die SDM GmbH ausgezahlt wird. (SZ/da)

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