Meißen.Lokal
Merken

„Wie ein Flug über Meißen"

Ein Rundgang auf dem Außengelände der Questenberg-Grundschule

 2 Min.
Teilen
Folgen
Der Rundgang zeigt: Alle sind zufrieden.
Der Rundgang zeigt: Alle sind zufrieden. © Claudia Hübschmann

Meißen. Nachdem die sanierte und umgebaute Questenberg-Grundschule bereits nach den Winterferien 2022 die Schülerinnen und Schüler wieder am „neuen alten“ Standort willkommen heißen konnte und im Mai große Eröffnung feierte, sind seit Herbst auch im Außenbereich die letzten Arbeiten beendet und das Gelände abgenommen.

Mit seinem tollen Blick auf die Stadt lockt das großzügige Areal seitdem zu Sport und Spiel. Oberbürgermeister Olaf Raschke und Schulleiterin Antje Buschmann luden jetzt zum Rundgang über das außergewöhnliche Außengelände ein.

„Wie wichtig Freiräume und Bewegung für Kinder aber auch für uns Erwachsene sind, haben wir in den vergangenen Jahren deutlich gemerkt“, so Oberbürgermeister Olaf Raschke. „Ich freue mich, dass hier für die Schule trotz der anspruchsvollen Hanglage eine großzügige Freifläche mit vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten entstanden ist.

Auf mehreren terrassenartigen Ebenen sind Pausenhof, Sportfreiflächen und weitere Flächen für Hortnutzung, grünes Klassenzimmer und Schulgarten angeordnet. "Die Kinder kommen ins Schwärmen, wenn es um die Freianlage geht“, erzählt Schulleiterin Antje Buschmann. „Sie fühlen sich wie auf einem Rundflug über Meißen und würden am liebsten die ganze Zeit hier verbringen.“

Ein Wunsch, der bei der richtigen Witterung sogar in Erfüllung gehen könnte: Ballsportanlage, Spielplatz und Schachfeld laden die Schülerinnen und Schüler zu körperlicher und geistiger Bewegung ein. Zum Ausruhen gibt es ebenfalls genügend Platz. Auch so manches sommerliche Schulfest dürfte künftig hier gefeiert werden. Nicht zuletzt können die Klassen bei schönem Wetter im Freien lernen und arbeiten.

Für den Bau an dem Hanggelände mussten bis zu 20 Meter Höhenunterschied ausgeglichen werden. Das bestehende kleine Schulgelände wurde durch die Umwidmung von Kleingärten deutlich erweitert. Entstanden ist ein zeitgemäßer Schulcampus, der trotz der verschiedenen Nutzungsebenen barrierearm ist und sich in die Stadtlandschaft gut einfügt.

Geplant haben die Anlagen die Evergreen Landschaftsarchitekten uhlig.seidler Partnerschaftsgesellschaft mbB in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Schulhausplanern von der Rieger-Architektur Partnerschaft freier Architekten mbB. Rund 3,5 Millionen Euro hat die Stadt in die Außenanlagen investiert, davon kamen rund 1,5 Millionen Euro aus Fördermitteln. (m.l.)