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Wie fühlen sich die jungen Meißner?

Eine Umfrage will die Jugend der Stadt zu Wort kommen lassen. Dabei geht es nicht nur um das Freizeitverhalten.

Im Internet sind testweise einige der Fragen veröffentlicht.
Im Internet sind testweise einige der Fragen veröffentlicht. © SZ-Screenshot

Meißen. „Nice oder Shice“ – mit diesen lautmalerischen Attributen soll in Erfahrung gebracht werden, wie sich Jugendliche in Meißen fühlen. Mit „Gut“ und „Schlecht“ in jeweils zwei Abstufungen sollen sie Angebote in der Stadt bewerten. Außer dem Freizeitverhalten soll in Erfahrung gebracht werden, was sich junge Meißner wünschen, um auch nach Schule und Ausbildung gern in ihrer Heimatstadt zu leben.

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Die anonyme Umfrage, die sich an alle jungen Meißner im Alter zwischen 12 und 27 Jahren richtet, werde gemeinsam mit dem Jugendstadtrat und dem Familienamt entwickelt, sagte Sebastian Schmidt am Montagabend im Sozial- und Kulturausschuss. Der Sozialpädagoge, der die Umfrage gemeinsam mit Michael Sengle vorbereitet, stellte den Stadträten das Projekt und erste Fragen vor.

Andreas Stempel von der CDU/FB/FDP/U.L.M.-Großfraktion regte an, bei den Fragen die Themen Alkohol und Drogen nicht auszusparen. Nach Ansicht von Marianne Horns, die als berufene Bürgerin der Großfraktion beratend zur Seite steht, sollte die Jugendbefragung die geleichberechtigte Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderungen berücksichtigen und diese Personengruppe einbeziehen.

Wie Sebastian Schmidt ausführte, sind die Organisatoren bereits mit allen Schulen sowie freien Trägern der Jugendarbeit in der Stadt im Gespräch, um eine möglichst hohe Beteiligung an der Online-Umfrage zu erreichen. Denkbar sei, jedem Schüler eine Anfrage über das Internet-Portal Lernsax zu senden oder mit einer Werbekampagne und Verlosung über die sozialen Medien auf die Jugend-Umfrage aufmerksam zu machen, antwortete er auf eine Frage von Ute Czeschka (Bürger für Meißen/SPD), wie möglichst viele junge Meißner motiviert werden können, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Die Ergebnisse der Umfrage, deren Termin noch nicht feststeht, sollen den Stadträten präsentiert werden. Diese sollte zugleich der Auftakt für einen Prozess sein, um die Ergebnisse sowie daraus abzuleitende Schlussfolgerungen mit den jungen Leuten in der Stadt zu diskutieren, schlug Sebastian Schmidt vor. (SZ/da)

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