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Meißen

UKA Meißen: Politik soll bei Windkraft mehr als heiße Luft liefern

Zusammen mit weiteren Vertretern der Branche hat sich das Unternehmen vor der Bundestagswahl klar positioniert.

Eine der vielen Flächen, welche die Meißner Firma UKA in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, ist der Windpark Göllnitz-Lieskau-Rehain in Brandenburg.
Eine der vielen Flächen, welche die Meißner Firma UKA in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, ist der Windpark Göllnitz-Lieskau-Rehain in Brandenburg. © UKA/Jan Gutzeit

Meißen. Der Meißner Wind- und Solarparkentwickler UKA hat auf der 32. Fachmesse Husum-Wind den Husumer Appell unterzeichnet. Gemeinsam mit mehr als 80 Verbänden, Unternehmen und Unterstützern der Erneuerbaren Energien fordert UKA eigenem Bekunden zufolge von der Politik ein entschlossenes Handeln bei der Umsetzung der Energiewende.

Der Husumer Appell beinhaltet konkrete Vorschläge, um die seit Jahren in Deutschland bestehenden politischen Barrieren für den Ausbau der Windenergie zu beseitigen. UKA und seine Branchenpartner fordern unter anderem eine Bund-Länder-Strategie zur Ausweisung von mindestens zwei Prozent der nutzbaren Landesfläche für die Windenergie. Aktuell sind bundesweit 0,9 Prozent der Landesfläche für die Windenergienutzung ausgewiesen, obwohl das Flächenpotenzial deutlich mehr bietet.

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Häufiger Standortfaktor für neue Fabriken

Wie es in der Mitteilung des Meißner Unternehmens weiter heißt, setzten immer mehr Unternehmen auf Strom aus Erneuerbaren Energien. Windenergie gehöre zu den preiswertesten Formen der Energiegewinnung und trage mit über 25 Prozent Anteil am Strommix zur Versorgungssicherheit bei. Zunehmend werde sie zum Standortfaktor für neue Fabriken.

Doch nicht nur die stromverbrauchende Industrie fordert den beschleunigten Ausbau der Windenergie. Auch die hochgesteckten Ziele beim Thema Wasserstoff und Sektorenkopplung machen weitere Windenergieanlagen an Land und auf See notwendig. Ihr Ausbau sichert die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie und zukunftsfähige Arbeitsplätze.

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UKA plant, baut, betreut und betreibt Wind- und Solarparks und die dazugehörige Infrastruktur. Das 1999 gegründete Unternehmen ist mit rund 60 ans Netz gebrachten Energieparks und einer internationalen Projektpipeline von vier Gigawatt einer der führenden deutschen Entwickler. Aktuell beschäftigt die UKA-Gruppe rund 700 Mitarbeiter an den Standorten Meißen, Cottbus, Rostock, Lohmen in Mecklenburg sowie in Bielefeld, Erfurt, Grebenstein (bei Kassel), Hannover, Heilbronn, Magdeburg und Oldenburg. Zudem expandiert die Firma stark international. (SZ)

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