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UKA Meißen: Zum Wind kommt die Sonne

Der Windparkentwickler bringt für ein Hamburger Unternehmen Solarparks bis zur Baureife voran. Sie sollen Strom für 200.000 Haushalte liefern.

Bislang ist UKA aus Meißen vor allem als Windparkentwickler bekannt. Jetzt treibt das Unternehmen auch den Bau von Solarparks voran.
Bislang ist UKA aus Meißen vor allem als Windparkentwickler bekannt. Jetzt treibt das Unternehmen auch den Bau von Solarparks voran. © Eric Weser

Hamburg/Meißen. Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Blue Elephant Energy AG (BEE) hat eigenen Angaben zufolge über eine Tochtergesellschaft mit dem Projektierer und Betreiber von regenerativen Energieanlagen Umweltgerechte Kraftanlagen (UKA) aus Meißen eine Kooperation über ein Solarparkportfolio von 500 Megawatt Peak abgeschlossen. Unter Megawatt Peak (MWp) wird die von Solarmodulen abgegebene elektrische Leistung unter Standard Testbedingungen verstanden. Die Fertigstellung der ersten Solarparks ist für Anfang 2023 geplant.

Das Portfolio beinhaltet 11 Solarprojekte in fortgeschrittenem Entwicklungsstadium mit Größenordnungen zwischen 20 MWp und 130 MWp. Diese befinden sich an verschiedenen Standorten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. UKA wird die Projekte bis zur Baureife entwickeln. Nach bauseitiger Fertigstellung der Solarparks geht das Portfolio in den Anlagenbestand der BEE über. Die Vergütung soll über langfristige Stromlieferverträge erfolgen.
Das Portfolio wird dazu beitragen, die weltweiten CO2-Emissionen pro Jahr um circa 280.000 Tonnen zu reduzieren und ab seiner Fertigstellung den jährlichen Strombedarf von circa 200.000 Haushalten zu decken.

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Kartellamt muss noch entscheiden

"Mit UKA haben wir für diese Kooperation einen langjährigen Geschäftspartner gewinnen können, von dem wir bereits verschiedene Windprojekte erworben haben", sagt Tim Kallas, Chief Investment Officer der Blue Elephant Energy AG. Umso mehr freue es ihn, diese Partnerschaft nun auch im Solarbereich ausbauen zu können. Mit dieser Kooperation könne die BEE ihr Portfolio in Deutschland und damit in einem stabilen und aktuell sehr attraktiven Marktumfeld für PV-Strom deutlich ausbauen, ohne Risiken aus der Projektentwicklung zu tragen.

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"Um Solarparks erfolgreich zu realisieren, braucht es Partner, mit denen man langfristig und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Solch ein Partner ist die Blue Elephant Energy AG für uns seit vielen Jahren", betont Gernot Gauglitz, Geschäftsführender Gesellschafter von UKA. Die Kooperation steht aus formalen Gründen unter Kartellvorbehalt und bedarf noch der Freigabe durch das Bundeskartellamt. (SZ)

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