merken
Meißen

Was hat ein Einrichtungshaus mit Bauchtanz zu tun?

Der Meißner Unternehmer Holger Schmidt erfüllt sich einen lang gehegten Traum.

Orientalisch geht es am Wochenende im Meißner Einrichtungshaus Schmidt zu. Und das aus gutem Grund.
Orientalisch geht es am Wochenende im Meißner Einrichtungshaus Schmidt zu. Und das aus gutem Grund. © SAE Sächsische Zeitung

Meißen. Im Einrichtungshaus Teppich-Schmidt in Bohnitzsch findet am Sonnabend ein Großprojekt seinen Abschluss. Das möchte Inhaber Holger Schmidt mit seinen Kunden feiern. Schon viele Jahre hegt er ein Faible für den indischen Subkontinent, welches sich aus verschiedenen Quellen speist. Tiefere Einblicke zu seinen Motiven und Erlebnissen gibt der Firmenchef in zwei Diavorträgen 11 Uhr und 16 Uhr. Diese sind Teil eines Festtages, mit welchem eine ganze indische Woche ihren Abschluss findet.

Den Anlass lieferte der komplette Umbau der Teppichabteilung. Ein hohes indisches Tor bildet jetzt den Blickfang im Raum. Ein Diwan lädt zum Ausruhen und Betrachten der hand- oder auch maschinengeknüpften Schätze ein. So lässt sich mit südlicher Gelassenheit und ruhiger Hand eine Auswahl treffen.

Anzeige
Die Stadt der Zukunft
Die Stadt der Zukunft

Angela Mensing-de Jong denkt berufsbedingt schon immer an das, was kommt. Für unsere Städte hat sie gleich mehrere Ideen.

Zu den Schwerpunkten in der Abteilung zählen handgeknüpfte Unikate aus der Region Kaschmir. Zwischen 1.000 Euro und 9.000 Euro kosten die Einzelstücke. Holger Schmidt ist sich sicher, dass diese Investition lohnt. Wie überall auf der Welt sterbe auch das uralte Kunsthandwerk des Teppichknüpfens in Kaschmir allmählich aus. Viele Kaschmiris versuchten, mit anderen Jobs – zum Beispiel in der Tourismusbranche – einfacher und schneller an Geld zu kommen. Letztlich erwerbe der Kunde deshalb eine einmalige Wertanlage.

Weiterführende Artikel

Die Neuen

Die Neuen

Bei „Teppich Schmidt“ haben sechs junge Leute eine Lehre begonnen. In drei Jahren sollen aus den Azubis Kollegen werden, so die Hoffnung des Chefs.

Schmidt als Marke

Schmidt als Marke

Der Meißner Geschäftsmann Holger Schmidt will in seinem Einrichtungshaus eine neue Idee verwirklichen.

Schmidt bleibt nicht auf dem Teppich

Schmidt bleibt nicht auf dem Teppich

Die Pandemie kam für das Meißner Einrichtungshaus zu einer ungünstigen Zeit. Deshalb geht Chef Holger Schmidt jetzt einen ungewöhnlichen Weg.

Neben dem Vortrag des Chefs lesen sich auch die übrigen Programmpunkte für den Sonnabend vielversprechend. Von 10 Uhr bis 12 Uhr wird Künstlerin Tina Hopperdietzel live einen Teppich gestalten. Es gibt die Möglichkeit, für einen guten Zweck Rikscha zu fahren. Die Spenden gehen an ein Schulprojekt in Nepal. 15.30 Uhr verzaubert eine Bauchtanzshow. Zu indischen Klängen können die Besucher Tee verkosten, Hindi lernen und Schriftzeichen malen. Zum Abschluss findet 17 Uhr eine große Verlosung statt. (SZ)

Mehr zum Thema Meißen