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Wo ist das Pflaster?

Ingolf Brumm hatte während der Stadtratssitzung das Thema Kohlelagerplatz angesprochen.

Der frühere Kohlelagerplatz soll umgestaltet werden. Ein großer Teil des Natursteinpflasters wurde geborgen und in Zaschendorf eingelagert.
Der frühere Kohlelagerplatz soll umgestaltet werden. Ein großer Teil des Natursteinpflasters wurde geborgen und in Zaschendorf eingelagert. © Claudia Hübschmann

Meißen. Das Großpflaster, das beim Bau des P+R-Platzes am Bahnhof Triebischtal auf dem Gelände des früheren Kohlelagerplatzes vorgefunden wurde, ist zum großen Teil auf dem städtischen Baulagerplatz in Zaschendorf eingelagert worden. Das erklärte Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos), als er während der Stadtratssitzung auf eine Anfrage von Ingolf Brumm (Linke) antwortete. Er widersprach der vom Stadtrat geäußerten Vermutung, das Pflaster aus Meißner und Lausitzer Granit und damit städtisches Vermögen sei verschollen.

Die in Zaschendorf eingelagerten geborgenen Baumaterialien können bei Bedarf in Sanierungsgebieten der Stadt wiederverwendet werden. Die Stadt setzt sie wenn möglich vor allem beim Bau von Wegen und Borden ein.

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Zu den Plänen der Stadt, den Kohlelagerplatz in diesem Jahr neu zu gestalten, äußerte sich Ingolf Brumm kritisch. Die bislang nur im Stadtentwicklungsausschuss vorgelegten Entwürfe ließen Ideen völlig außer Acht, die innerhalb eines vom Kulturverein initiierten Wettbewerbs entstanden und dessen Siegerentwurf mit einem Lennépreis ausgezeichnet wurde. Er bemängelte den im Planungsentwurf vorgesehenen Aussichtspunkt sowie das Anlegen einer Hundespielwiese. Dies stehe der Intention eines Bürgerparks völlig entgegen. (SZ/da)

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