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Zuschuss für den Anbau

Der Freistaat beteiligt sich an den Kosten für die Erweiterung des Franziskaneums.

So soll das Schulhaus C1 nach den Entwürfen des Architekten aussehen.
So soll das Schulhaus C1 nach den Entwürfen des Architekten aussehen. © Stadt Meißen

Meißen. Das städtische Gymnasium kann erweitert werden. Im Rathaus ging jetzt eine Förderzusage über 2,2 Millionen Euro ein. Mit diesem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen die Baupläne zur Erweiterung des Schulstandortes. Damit ist die Finanzierung eines dreigeschossigen Gebäudes gesichert, das auf dem Gelände des Franziskaneums entstehen soll. „Vor allem mit Blick auf die derzeitige Fördersituation im Freistaat ist das eine wirklich tolle Nachricht“, würdigte Bürgermeister Markus Renner diese Post aus Dresden.

Der Anbau soll sich an das Haus C anschließen, das 2012 als Verbindung zwischen den Schulhäusern A und B (Weinbergschule) errichtet worden war. Das Haus C1 soll die Raumnot am städtischen Gymnasium, an dem derzeit 950 Schülerinnen und Schüler lernen, lindern helfen.

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Rund 4,2 Millionen Euro sind für den Neubau veranschlagt. 60 Prozent dieser Summe übernimmt der Freistaat Sachsen über das Förderprogramm zur Verbesserung der Schulischen Infrastruktur. Wenn der Anbau auf dem Campusgelände steht, bietet die äußerlich eher zurückhaltend gestaltete Konstruktion mit Flachdach viel Platz für einen erweiterten Mensabereich und zahlreiche Fachkabinette.

Zwischen dem Verbinder- und Neubau entsteht eine lichtdurchflutete Halle, die über eine Treppe erschlossen wird – als Raum für freie Lernbereiche. Die neue Mensa mit mehr Ausgabekapazitäten lädt mit ihrer großzügigen Terrasse künftig bei warmem Wetter zum Aufenthalt im Freien ein. Durch den Neubau wird sich die Fläche auf dem Schulhof des Franziskaneums verringern.

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Mit der Planung für den Bau hatte die Stadt den Meißner Architekten Dr. Knut Hauswald betraut. Nun, da die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert ist, können die Ausführungsplanungen beginnen und die Vergabe der Bauaufträge vorbereitet werden. "Klappt alles wie vorgesehen, könnten die Bauarbeiten bereits im kommenden Februar beginnen", informiert Rathaus-Sprecherin Katharina Reso. (SZ/da)

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