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Zweimal die gleiche Masche versucht

Die angerufenen Frau in Radebeul und Riesa fielen aber nicht darauf rein.

Betrüger versuchen es immer wieder, Leute anzurufen, um von ihnen Geld zu fordern.
Betrüger versuchen es immer wieder, Leute anzurufen, um von ihnen Geld zu fordern. © Sebastian Gallnow/dpa

Landkreis. Die Menschen verunsichern, an ihre familiären Bande appellieren und dann richtig viel Geld verlangen, diese Masche ist in der Vergangenheit im Bereich der Polizeidirektion Dresden mehrfach versucht worden. So auch am Freitag in Radebeul und Riesa.

Wie die Polizei besrichtet, wurde am Morgen des 18. Juni einer 58-jährigen Radebeulerin in mehreren Anrufen vorgespielt, ihre Tochter hätte einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht. Zuletzt meldete sich ein vermeintlicher Staatsanwalt. Dieser forderte eine Kaution von 30.000 Euro, um die Auslieferung der Tochter nach Litauen zu vermeiden. Die Frau erkannte den Betrugsversuch, so dass es zu keiner Vermögensverfügung kam.

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Auch eine 81-jährige Riesaer ließ sich auf diesen Schwindel nicht ein. Gegen 17 Uhr des gleichen Tages erhielt sie einen Anruf von einer angeblichen Polizeibeamtin, dass ihr Sohn in Folge eines verursachten Verkehrsunfalles in Haft kommt. Um diese abzuwenden, sollte die ältere Dame ebenfalls 30.000 Euro Kaution zahlen. Sie erkannte den Betrugsversuch und informierte die Polizei. (SZ/jö)

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