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Riesa

Meißens Kunstpreisträger stellt in Riesa aus

Jörg Danielczyk prägte lange die Porzellanmanufaktur. Nun ist er auch als Sondengänger unterwegs.

Bilder mit archäologischen Motiven zeigte Jörg Danielczyk am Wochenende im Stadtmuseum Riesa. ©  Sebastian Schultz

Riesa/Meißen. Der langjährige Chefplastiker der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen und Kunstpreisträger der Stadt Meißen, Jörg Danielczyk, hat am vergangenen Sonnabend für nur einen Tag Bilder mit archäologischen Motiven im Stadtmuseum Riesa gezeigt. 

Anlass dafür war die Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaft in Sachsen (Agis), deren Mitglied Jörg Danielczyk ist. Bereits seit fünf Jahren ist der 66-Jährige als ehrenamtlicher Baudenkmalpfleger und berechtigter Sondengänger unterwegs. Zu seinen Haupteinsatzgebieten zählt dabei das Elbufer. Seinen ersten großen Fund machte er nach eigenen Angaben allerdings bei Piskowitz, wo er auf ein historisches Grabmal stieß.

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„Das ist eine erfüllende Leidenschaft“, sagte Jörg Danielczyk. Durch das Ehrenamt habe er eine ganz andere Einstellung zur Archäologie bekommen. Die Arbeit sei sehr komplex: „Ich ziehe meinen Hut vor den Experten.“ Für Jörg Danielczyk lag es nahe, nun auch seine Arbeit als Künstler und als Baudenkmalpfleger zu verbinden und seine archäologischen Erfahrungen auf der Leinwand festzuhalten.