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Meißner brauchen mehr Wasser

Der Trinkwasserbedarf in der Stadt ist in den letzten Jahren leicht gestiegen. Die Qualität wird streng kontrolliert.

© Symbolfoto/dpa

Von Marcus Herrmann

Meißen. Trinkwasser aus der Leitung kann in der Stadt zurecht als Lebensmittel bezeichnet werden. Denn die Qualität könnte kaum besser sein – sagt Frank Wöhler, Mitarbeiter der Meißner Stadtwerke (MSW) und hier als Meister für den Bereich Wasser verantwortlich. „Das Meißner Trinkwasser verfügt über eine hohe Qualität. Quartalsweise werden durch unsere akkreditierten Probenehmer an acht Stellen Proben entnommen, die Auswertung erfolgt durch das Labor der Drewag Netz GmbH“, so Wöhler. Außerdem würden zweimal jährlich umfassende Untersuchungen mit über 150 einzelnen Parametern durchgeführt.

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Auch in Sachen Aufbereitung des Wassers spielt der Dresdner Energieversorger Drewag eine Rolle. Denn dessen Mitarbeiter betreiben unter anderem das Wasserwerk Coschütz. Hier wird das Trinkwasser der Meißner aufbereitet. „Den Ursprung des Wassers bilden die Talsperren Lehnmühle und Klingenberg. Hier kommt es eigentlich her, bevor es in Dresden behandelt wird“, so Wöhler. Dass Wasser aus der Leitung Mineralwasser zum Teil nicht einmal in Sachen Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium oder Sulfat nachsteht, haben jüngst deutschlandweite Studien der Stiftung Warentest zur Qualität von Leitungs- und Mineralwasser gezeigt. Die billigere Variante zum Wasser aus der Flasche entwickelt sich auch für Meißner zu einer echten Alternative. So sind im letzten Jahr im Meißner Netz 1 350 000 Kubikmeter Wasser eingespeist worden. sagt Frank Wöhler. Der Verbrauch sei in den letzten Jahren jeweils leicht angestiegen.