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Meißner können Wassertank besichtigen

Der neue Hochbehälter am Kynastweg ist bald fertig. Vor der Inbetriebnahme laden die Stadtwerke in das Denkmal ein.

Bereits im August dieses Jahres begrüßten Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) und der Geschäftsführer der Meißener Stadtwerke Frank Schubert Interessierte vor dem im Bau befindlichen historischen Portal des neuen Hochbehälters in Meißen-Kynast. Hier soll das wichtigste Lebensmittel Trinkwasser unter streng kontrollierten Verhältnissen aufbewahrt werden. Wie die Stadtwerke jetzt mitteilen, können am 29. November auch die Meißner Bürger von 15 bis 17 Uhr das Innere des Bauwerkes erkunden und sich zum Thema Wasserversorgung in Meißen informieren.

Bereits im Jahr 2005 wurde der neue Hochbehälter in Meißen-Bohnitzsch und 2015 der Behälter an der Bosel fertiggestellt, um die Versorgung der Meißner Bevölkerung mit frischem Trinkwasser gewährleisten zu können. Nun zieht auch der dritte und vorerst letzte Behälter im Eigentum der MSW nach. „Er wird auf dem Gelände des alten Hochbehälters der Felsenkellerei gebaut, was aus einer im Jahr 2014 durchgeführten Sanierungsstudie des Planungsbüros Aqua Saxonia GmbH resultierte“, so Projektleiter Frank Dittrich.

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sei nach Herstellung aller Zu- und Ableitungen noch in diesem Monat vorgesehen. Insgesamt umfasst das Volumen beider Kammern rund eine Million Liter und ist damit auf den Bedarf der Stadtteile Kynast, Questenberg, Korbitz, Rot(h)es Haus, Obermeisa, Jahnastraße sowie Nossener Straße bis Freiheit ausgerichtet.

Insgesamt verbrauchen die Meißner im Jahr circa 1,35 Milliarden Liter Wasser aus der Leitung. Das sind umgerechnet 5,4 Millionen Regentonnen oder circa 113 Millionen Kästen Mineralwasser. Das Wasser der Meißener Stadtwerke kann übrigens beruhigt aus der Leitung getrunken werden und spart zudem das Schleppen schwerer Getränkekisten. (SZ/mhe)