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Freital

Meisterschaft-Gastgeber muss zuschauen

Das Tanzteam Wilsdruff richtet das Deutsche Jazz-Modern-Dance-Turnier in Dresden aus. Das eigene Ticket hat es knapp verpasst.

Die Jazz-Modern-Dance-Formation „Art Inspiration“ vom Verein Tanzteam Wilsdruff hat bei den ersten drei von insgesamt vier Turnieren in der 2.  Bundesliga jeweils den vierten Platz geschafft.
Die Jazz-Modern-Dance-Formation „Art Inspiration“ vom Verein Tanzteam Wilsdruff hat bei den ersten drei von insgesamt vier Turnieren in der 2. Bundesliga jeweils den vierten Platz geschafft. © Foto: privat

Die besten Jazz-Modern-Dance-Formationen der Republik messen sich am 15. und 16. Juni bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden. Ausrichter der Titelkämpfe in der Margon-Arena ist erst zum zweiten Mal überhaupt der Verein Tanzteam Wilsdruff.

Dass sich der Deutsche Tanzsportverband nach 2016 erneut für den Verein mit rund 260 Mitgliedern entschieden hat, ist durchaus eine große Ehre. Die Vorbereitungen für die vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem Organisationsteam laufen seit Monaten auf Hochtouren.

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An den Titelkämpfen der Hauptgruppe treten die acht Erstligisten und die besten drei Formationen der beiden Staffeln der 2. Bundesliga am Sonnabend, 15. Juni, in Dresden an. Favoriten sind „Arabesque“ aus Wuppertal und „autres choses“ aus Saarlouis. Tags darauf zeigen die besten Jugendteams Deutschlands, was sie können. An beiden Tagen gehen jeweils 14 Formationen an den Start. Noch gibt es Tickets, die man zum Beispiel über die Internetseite www.dm-jmd-2019.de bestellen kann.

„Vor allem am Sonnabend geht es spannend zu, da offen ist, wer die vorderen Plätze belegen wird“, sagt Wilsdruffs Vereinsvorsitzende Katrin Havekost vor dem Saisonfinale. Außerdem geht es für mehrere Zweitligisten darum, in der Relegation den Sprung in die Erstklassigkeit zu schaffen.

„Art Inspiration“, die einzige sächsische Formation im deutschen Unterhaus, bleibt diese Chance indes verwehrt. Bei den vier Turnieren der Zweiten Bundesliga hat die Gruppe vom Tanzteam Wilsdruff jeweils den vierten Platz belegt.

Damit distanzierten sie die nachfolgenden vier Mannschaften klar. Jedoch verpassten sie somit auch, das erhoffte Ticket für die Meisterschaften zu lösen. Im Jazz Modern Dance ist der Gastgeber nicht automatisch qualifiziert.

„Die Ergebnisse mit den vierten Plätzen waren gut. Es ist trotzdem ärgerlich, weil wir die Teilnahme an den Meisterschaften bei uns verpasst haben“, sagt Aline Schaal von „Art Inspiration“. Schon vor dem vierten, finalen Turnier am 25. Mai in Mannheim war klar, dass die Wilsdrufferinnen wie schon im Vorjahr knapp den Podestplatz und damit Aufstiegsrelegation und Heimturnier verpassen werden. Hinter dem direkten Aufsteiger „Feeling“ vom TV Rußhütte aus Saarbrücken buchten stattdessen „movingART“ von der SG Sossenheim aus Frankfurt/M. und „Enigma“ (PSC Mannheim-Schönau) die letzten Startplätze.

„Der vierte Platz am Ende ist großartig“, sagt Katrin Havekost. „Die Truppe hat sich neu aufgestellt, hat zu zwei Dritteln neue Tänzerinnen aus anderen Formationen dazu bekommen und musste sich neu aufeinander einstellen. Sie sind selbst sehr zufrieden, aber trotzdem traurig, dass sie nicht starten dürfen.“

Kleines Trostpflaster: „Art Inspiration“ zeigt den Zuschauern am Sonntag bei einem Showauftritt in der Margon Arena ihre Choreografie. Und so ist der Gastgeber aus Wilsdruff dann doch dabei – allerdings außerhalb der Wertung.

2020 wird indes ein anderes sächsisches Teams versuchen, „Art Inspiration“, die 2017 sogar ein Jahr in der 1. Bundesliga gestartet war, Paroli zu bieten. Dann werde die Formation „Instanz“ aus Dresden als weitere Mannschaft aus dem Freistaat in der zweithöchsten Tanzklasse antreten.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/freital und www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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