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Merkel sagt Diaby Unterstützung zu

Nach den Schüssen auf das Büro des SPD-Abgeordneten Karamba Diaby hat sich auch die Bundeskanzlerin mit dem Politiker solidarisiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r) unterhält sich bei der Sitzung des Bundestages mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby und Yasmin Fahimi.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (r) unterhält sich bei der Sitzung des Bundestages mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby und Yasmin Fahimi. © Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Nach dem Angriff auf das Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Politiker Unterstützung zugesagt. Am Mittwoch waren an einer Scheibe des Bürgerbüros Diabys im sachsen-anhaltischen Halle mehrere Einschusslöcher festgestellt worden. 

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Merkel redete während der Debatte über die Organspende im Bundestag am Donnerstag kurz mit Diaby. Dabei habe sie ihm ihre Unterstützung signalisiert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Angriff auf das Büro des im Senegal geborenen, schwarzen Diaby hatte Bestürzung ausgelöst.

Mehrere Einschusslöcher wurden an einem Schaufenster des Bürgerbüros von Diaby entdeckt.
Mehrere Einschusslöcher wurden an einem Schaufenster des Bürgerbüros von Diaby entdeckt. © Johannes Stein/dpa

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Auf das Büro von Karamba Diaby in Halle wurde offenbar geschossen. Darauf lassen Löcher in einer Scheibe schließen.

Die Polizei hat noch keine Hinweise auf den oder die Täter. "Die Auswertung der Spuren dauert an", sagte eine Sprecherin am Donnerstag in Halle. Polizei und Staatsschutz ermitteln. Laut Polizei wurden mehrere Einschusslöcher an einem Schaufenster des Bürgerbüros entdeckt. Projektile wurden nicht gefunden. Die Einschusslöcher waren am Mittwochvormittag von Mitarbeitern des Büros entdeckt worden, den Angaben nach waren es fünf.

Unterdessen erklärte Diaby per Kurznachrichtendienst Twitter, er sei zutiefst dankbar für die Solidarität, die er von Tausenden Menschen erhalten habe. "Ihr gebt mir Kraft und Mut." (dpa)