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Merkel und Obama kritisieren Russland wegen Ukraine-Konflikt

Lugansk/Moskau. Wegen andauernder blutiger Gefechte zwischen Militär und prorussischen Separatisten in der Ostukraine wächst die internationale Kritik an Russland. Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident...

Lugansk/Moskau. Wegen andauernder blutiger Gefechte zwischen Militär und prorussischen Separatisten in der Ostukraine wächst die internationale Kritik an Russland. Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama warfen der Führung in Moskau erneut materielle Unterstützung für die Aufständischen vor. Das teilte das Weiße Haus in Washington nach einem Telefonat der beiden mit. Russland wies diese Vorwürfe zurück. Das Außenministerium in Moskau machte die Regierung in Kiew für die Gewalt verantwortlich, der bereits mehr als 5 000 Menschen zum Opfer gefallen sind. In Brüssel wollen die EU-Außenminister am heutigen Donnerstag über die Ukraine-Krise beraten.

Das ukrainische Militär und die Separatisten berichteten von zahlreichen Toten in der Ostukraine. Im Gebiet Lugansk seien 16 Zivilisten bei Beschuss durch die Armee getötet worden, teilten die Aufständischen mit. Das Militär sprach von drei getöteten Soldaten. Mehr als 360 Armeeangehörige würden in Militärkrankenhäusern behandelt, sagte ein Sprecher des Generalstabs.

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Russland kritisierte die Gewalt bei Lugansk. „Die von Kiew erneut provozierten Kampfhandlungen führen zu einer unweigerlichen Eskalation“, kommentierte das Außenministerium in Moskau. Seit dem Tod von 31 Zivilisten beim Raketenbeschuss der Hafenstadt Mariupol berichten die Konfliktparteien von einer Eskalation der Kämpfe im Bürgerkriegsgebiet. (dpa)

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