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Mexiko: Entführter Journalist tot entdeckt

Er zählte zu den wenigen Journalisten, die noch über die Morde und Entführungen im Südosten von Mexiko berichten - jetzt ist Gregorio Jiménez de la Cruz tot.

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Xalapa. Er zählte zu den wenigen Journalisten, die noch über die Morde und Entführungen im Südosten von Mexiko berichten - jetzt ist Gregorio Jiménez de la Cruz tot. Ermittler entdeckten die Leiche des entführten Journalisten im Bundesstaat Veracruz. Der Körper habe zusammen mit zwei anderen Toten in einem Grab gelegen. Das sagte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag.

Jiménez de la Cruz war in der vergangenen Woche von Bewaffneten verschleppt worden, nachdem er seine Kinder zur Schule gebracht hatte. Er arbeitete für die Zeitungen „Notisur“ und „Liberal de Sur“.

Fünf Verdächtige wurden festgenommen. Die Besitzerin einer Bar habe ersten Erkenntnissen zufolge eine Bande engagiert, um Flores zu töten, hieß es aus Ermittlerkreisen. Das Tatmotiv war zunächst unklar. Allerdings ist nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) nicht auszuschließen, dass die Tat im Zusammenhang mit seiner Arbeit steht.

Seit 2010 wurden laut ROG allein in Veracruz zehn Journalisten getötet, weitere drei gelten als vermisst. In dem Bundesstaat am Golf von Mexiko ist vor allem das Drogenkartell Los Zetas aktiv. (dpa)

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