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Bauen und Wohnen

Gartenpflege kann verpflichtend sein

Es hilft nichts: Wenn ein entsprechender Satz im Mietvertrag steht, dann muss man zu Harke und Gießkanne greifen. 

© Hauke-Christian Dittrich/dpa (Symbolfoto)

Berlin. Die Mieter eines Mehrfamilienhauses können vom Vermieter vertraglich dazu verpflichtet werden, die Pflege des Hausgartens zu übernehmen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Grundsätzlich zulässig sind Zusätze im Mietvertrag wie "Der Mieter ist verpflichtet, den Garten zu pflegen" oder "die Gartenpflege übernimmt der Mieter".

Das umfasst nach gängiger Rechtsprechung das Rasenmähen, Unkrautjäten und andere allgemeine Gartenarbeiten einfacher Art. Es gilt jedoch nicht für Tätigkeiten, die Fachkenntnisse oder einen besonderen Zeit- oder Kostenaufwand erfordern.

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Der Vermieter darf bei einer solchen Übertragung einfacher Tätigkeiten dem Mieter nicht vorschreiben, wann oder wie konkret er sie erledigt. Der Mieter verletzt erst dann seine Pflicht, wenn er den Garten nach dem Eindruck eines unbefangenen Beobachters verwildern lässt. (dpa-tmn)

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