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Mietpreise in Sachsen stagnieren 

In einer sächsischen Stadt sank die Kaltmiete im Schnitt sogar. Experten sehen eine allmähliche Marktberuhigung.

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Für Eigentumswohnungen in Dresden musste man im dritten Quartal dieses Jahres 2.256 Euro pro Quadratmeter zahlen - 100 Euro mehr als im Jahr zuvor.
Für Eigentumswohnungen in Dresden musste man im dritten Quartal dieses Jahres 2.256 Euro pro Quadratmeter zahlen - 100 Euro mehr als im Jahr zuvor. © Symbolbild/Lukas Schulze/dpa

Neuss/Dresden. Die Mietpreise bei Neuverträgen in Sachsen stagnieren, Eigentumswohnungen verteuern sich. Das ist ein Fazit aus dem F+B-Wohn-Index Deutschland, der am Donnerstag veröffentlicht wurde

Sachsen liegt damit im bundesweiten Trend. So lag die Kaltmiete in Dresden im 3. Quartal dieses Jahres im Schnitt bei 6,47 Euro, 5 Cent mehr als vor einem Jahr. Im Landkreis Bautzen blieb sie mit 5,15 Euro konstant, in Hoyerswerda sank sie im gleichen Zeitraum sogar leicht - von 5,16 Euro auf 5,05 Euro. Alle anderen im Index aufgeführten sächsischen Städte und Landkreise hatten Steigerungen von 2 Cent (Meißen) bis 7 Cent (Freital).

Auch anderswo sehen die Experten eine allmähliche Marktberuhigung. "So sind in 15 von 50 der teuersten Städte Deutschlands die Mieten im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2018 gilt dies immerhin noch für jede fünfte Stadt", erklärte F+B- Geschäftsführer Bernd Leutner. Die Neuvertragsmieten bilden nur einen kleinen Teil des Immobilienmarktes ab, signalisieren aber die Richtung.

Für Eigentumswohnungen in Dresden musste man im dritten Quartal dieses Jahres 2.256 Euro pro Quadratmeter zahlen. Vor einem Jahr waren es 2.156 Euro, im dritten Quartal 2014 dagegen 1.775 Euro. In Radebeul mit seinen Weinbergen ging es im gleichen Zeitraum von 1.868 Euro (2014) auf 2.357 Euro hoch. 

Der F+B-Wohn-Index Deutschland bildet den Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland. (dpa)