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Milchlaster kippt auf der B 178 um

Der Sattelzug ist in der Nacht zum Mittwoch bei Herrnhut verunglückt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.

Die neue Bundesstraße 178 ist am Mittwochvormittag über Stunden in Fahrtrichtung Zittau gesperrt gewesen. Grund dafür war ein Lkw-Unfall, der in den frühen Morgenstunden passierte. Bei Herrnhut/Ruppersdorf war gegen 2.30 Uhr ein Sattelzug umgekippt, wie Torsten Jahn von der Polizeidirektion Görlitz berichtete. Ein weiteres Fahrzeug war offenbar nicht beteiligt. Warum es zu dem Unfall kam, ist der Polizei bislang nicht bekannt.

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Der umgekippte Laster, bei dem es sich um einen unbeladenen Milchlaster handelte, blockierte die Straße. Die Bergung gestaltete sich kompliziert, so der Polizeisprecher. „Der Sattelzug musste wieder aufgerichtet werden, das ist natürlich schwieriger als bei einem Auto. Da mussten schwere Geräte rangeschafft werden.“ Der entstandene Schaden wird nach ersten Einschätzungen mit etwa 30 000 Euro beziffert. Der 45-jährige Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte ihn ambulant. Die Bundesstraße war in Richtung Zittau bis in den späten Vormittag wegen der Bergungsarbeiten gesperrt, teilte die Polizei mit.

Auch die Feuerwehren aus Ruppersdorf, Herrnhut und Oderwitz sind im Einsatz gewesen. Die rund 50 Kameraden sicherten die Einsatzstelle ab, leuchteten diese aus und stellten den Brandschutz sicher. Nach Angabe der Oderwitzer Feuerwehr konnte der Lkw-Fahrer seine Zugmaschine selbstständig verlassen. (SZ/rok/tc)