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Milchverdacht bestätigt

Eiweiß-Stoffe haben das Löbauer Wasser vor zwei Wochen getrübt. Das Umweltamt sucht nun den Verursacher – und kündigt konkrete Überwachung an.

© privat

Von G. Wandt und A. Beutler

Inzwischen herrscht Gewissheit: Das, was wie Milch aussah und das Löbauer Wasser in Großschweidnitz am 12. Februar eingetrübt hatte, ist auch welche. Milch oder molkehaltige Produkte sowie einen hohen Gehalt von organischen, eiweißreichen Stoffen haben die Experten der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis nun analysiert. Das teilte Behördenchefin Karola Henke am Freitag mit.

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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Die Verunreinigung ist aber nach Erkenntnissen der Behörde nicht direkt im Löbauer Wasser erfolgt, sondern im Hutbergwasser, das oberhalb der Ortslage Großschweidnitz ins Löbauer Wasser fließt. Dort wiederum befindet sich eine Milchviehanlage, die laut Frau Henke als Verursacher infrage komme. Das Unternehmen sei nun jedenfalls aufgefordert, sich innerhalb von zwei Wochen schriftlich zu äußern. Zudem könne man davon ausgehen, dass das Umweltamt der Firma nun zeitnah überwachen werde.

Dass der Grund für das trübe Wasser in einer Milchviehanlage zu suchen ist, hatte der Großschweidnitzer Feuerwehrchef Maik Schaffhauser schon kurz nach Auftreten der milchigweißen Verfärbung vermutet. Auf SZ-Anfrage wussten zwei Unternehmen in Dürrhennersdorf damals nichts von der Havarie.

Anwohner hatten die Verfärbung am Morgen des 12. Februar entdeckt und die zuständigen Behörden sowie die SZ informiert. Konsequenzen für die Umwelt sind nicht bekannt, da Milch ja ein natürlicher Stoff ist.